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Kreis Kleve.
Das "Sprachrohr" der Vereine

Kreis Kleve.. Der Rheurdter Norbert Paeßens bleibt Vize-Präsident einer der größten Pferdesportverbände des Rheinlandes. Das ist das Ergebnis kürzlich durchgeführten Delegiertenversammlung des Kreispferdesportverbandes (KPSV), zu der die Besucherzahl der alljährlichen Zusammenkunft der Dachorganisation der Kreis Klever Reiter jedoch als recht überschaubar zu bezeichnen war. Zudem sprachen die Delegierten dem Schatzmeister Heinz Baummann (Haldern) das Vertrauen aus, wobei ihm zuvor Johannes Krebbers, der mit Anke Stegemann die Finanzen des KPSV überprüft hatte, eine tadellos geführte Kasse bescheinigten. Von Stephan Derks

Die Entlastung des Schatzmeisters und des Gesamtvorstandes war reine Formsache. Ebenso die Bestätigung von Gottfried Mevissen (Wetten) als Beiratsmitglied. Enttäuschend hingegen die zuvor anberaumte Zusammenkunft der dem Verband angeschlossenen Pferdebetriebe, von denen kein Vertreter (!) der Einladung gefolgt war. Verständlich das "lange Gesicht" bei Sprecher Hanno Terhoeven-Urselmans. Nachdenkliche Miene bei Norbert Käfer (Kerken), den stellvertretenden Vorsitzenden des Kreissportbundes (KSB), der die Delegierten unter anderem über die Förderung des Landes informierte.

Zudem hatte der Vorsitzende des KPSV Rudi Lodewick den Austausch und die Diskussion zum Thema "Aufgaben und Aktivitäten des Kreispferdesportverbandes Kleve aus Sicht der Mitgliedsvereine", neben den Ehrungen und den Berichten aus den Bereichen des Verbandes, in den Mittelpunkt gestellt. Hierbei wurde unter anderem die fehlende Akzeptanz der Meinungen aus den Vereinsvorständen durch den Pferdesportverband Rheinland oder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) bemängelt. Nach Ansicht der Delegierten arbeiteten diese Verbände vermehrt von "oben herab".

Darüber gelte es seitens der KPSV als Sprachrohr der Vereine ebenso mit den Verantwortlichen der Landesverbände zu reden. Die Kostenexplosion führe dazu, dass diese von den Vereinen nicht mehr zu stemmen wären.

Quelle: RP
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