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Kleve
Das Weihnachtsgeschäft läuft an

Kleve. Bilanz des ersten Adventswochenendes in Kleve: Ein sehr guter Anfang. Von Matthias Grass

Der Samstag als Auftakt des Weihnachtsgeschäftes war prächtig - das Geschäft lief in der Klever City gut. "Wir haben viele Gespräche, Beratungen geführt und nicht nur Kleinigkeiten verkauft", sagt Susanne Rexing vom gleichnamigen Einrichtungshaus an der Kavarinerstraße, die den Klever Advent in der City der Kreisstadt mit Aktionen am Samstag und dem verkaufsoffenen Sonntag mitorganisiert hat und in deren Haus das große Christkind vom Samstag, der dicke Nikolaus auf Stelzen und, nicht zu vergessen, der lebendige Weihnachtsbaum vom Sonntag "stationiert" waren. In der Beurteilung des Samstags sei sich das Gros der Geschäftsleute im Klever Citynetzwerk einig, sagt Rexing. Sie gibt als Empfehlung für den Weihnachtseinkauf die Lampe "Fat Boy" mit auf den Weg, die auch ohne Leitung leuchten kann, empfiehlt schicke Drahtvasen für den Designer-Freund und nicht zuletzt neuen Kautschuk-Schmuck.

Rexing liegt am einen Ende der Klever Fußgängerzone, die Buchhandlung Hintzen am anderen. Auch hier laufe das Weihnachtsgeschäfts langsam an, sagte Matthias Hintzen. Oben in der Hagschen Straße ist es am verkaufsoffenen Sonntag relativ ruhig. "Eigentlich ist Lesewetter", sagt Hintzen mit Blick auf den trüben Himmel draußen vor der Tür der Buchhandlung. Er empfiehlt fürs Weihnachtsgeschäft Jan Koneffkes Roman "Ein Sonntagskind". Ein Buch, in dem Koneffke an die Geschichte seines Vaters erinnert und Kriegs- und Nachkriegsgeschichte verbindet. "Da bleibt man dran", sagt er. Buchhändler Eckard Erdmann schickt seine Leser dagegen ins Berlin der 30er Jahre: David Foenkinos Band "Charlotte" erzählt die Geschichte der in Auschwitz ermordeten Malerin Charlotte Salomon. "Ein toll geschriebenes Buch", sagt Erdmann.

Ein Buch für trübe Tage wie gestern - doch trotz des tristen Nieselwetters waren viele Besucher in die Stadt gekommen, die Geschäfte zwischen Hintzen und Rexing auf der Großen Straße waren gut besucht. Und auf den Straßen und Plätzen zog Sandra Vennix-Hengster vom niederländischen Krist Doo Theater als Weihnachtsbaum durch die Stadt - sie stieß mit guter Laune auf gute Laune. "Die Stimmung ist bestens", sagt die Schauspielerin, die als Bayerin in den Niederlanden lebt und bestens mit den vielen niederländischen Gästen in Kleve parlieren konnte und gerne für ein Familienfoto bereit stand.

Quelle: RP
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