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Kleve
Der Fall Sontowski: Es soll um 200.000 Euro gehen

Kleve. Für Klaus-Jürgen Sontowski, Geschäftsführer der Sontowski und Partner Group, war das gestrige Gespräch mit Kleves Bürgermeisterin Sonja Northing ein angenehmes. Es ging darum, das Verfahren zwischen der Stadt Kleve und dem Erlangener Unternehmen mit einem Vergleich beizulegen. Dieser konnte gestern bei der Begegnung in Düsseldorf nicht geschlossen werden, da die Verwaltungschefin den Termin ohne Mandat wahrgenommen hatte. Nach Informationen unserer Redaktion soll der Betrag, den der Projektentwickler von der Stadt Kleve für seine Arbeiten erwartet, jetzt nur noch etwa 200.000 Euro betragen. "Wir haben ein langes Gespräch geführt und sind das Urteil der Vergabekammer noch einmal durchgegangen. Ich habe Vorschläge unterbreitet, wie das Verfahren einvernehmlich aufgelöst werden kann", sagt Sontowski. Northing hatte den Geschäftsführer gefragt, ob er demnächst weiter mit der Verwaltung und der Politik verhandeln wolle. "Das habe ich abgelehnt. Für mich ist Frau Northing die geeignetste Person, um das Thema zu bereinigen, da sie unvoreingenommen an die Sache herangehen kann", erklärt der Unternehmer. Von Peter Janssen

Northing will den Rat in der heutigen Sitzung über das Gespräch informieren. Das Unternehmen wird Unterlagen zusammenstellen, aus denen hervorgeht, wie sich die Kosten zusammensetzen. "Ich will durch die Entschädigung klargestellt wissen, dass wir als seriöses Unternehmen ein vollständiges Angebot abgegeben haben. Es geht hier auch um unsere Berufsehre", sagt der Geschäftsführer.

Sonja Northing hatte entgegen einer Empfehlung aus der Politik ihren Kämmerer Willibrord Haas nicht mit nach Düsseldorf zu dem Termin genommen. In einer Mitteilung erklärte sie das weitere Vorgehen. Zunächst sollen die Vorschläge, die in dem Gespräch zur Beilegung der Auseinandersetzung gemacht wurden, von Rat und Verwaltung erörtert und verifiziert werden. Erst dann wolle sie sich erneut mit dem Unternehmer Klaus-Jürgen Sontowski treffen.

Quelle: RP
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