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Kreis Kleve
Der Mut zur Selbstständigkeit

Kreis Kleve: Der Mut zur Selbstständigkeit
Kathrin Peters, Chantal Skwara, Irina Tönnißen und Fee Knupp (v.l.n.r.) präsentieren hier die Flyer und Plakate zur Veranstaltungsreihe. Fotos (5): privat FOTO: KK WfG
Kreis Kleve. Im Rahmen der "Gründerwoche Deutschland" setzt die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve einen Schwerpunkt: Drei Zentren im Kreisgebiet öffnen sich in der nächsten Woche jeweils einen Tag lang für die Interessierten. Von Marc Cattelaens

Den Traum von der Selbstständigkeit würden sich viele Menschen gerne erfüllen. An Ideen mangelt es oftmals nicht, doch auf dem Weg dorthin ist so manche Hürde zu nehmen. Was angehende Unternehmer alles bei der Existenzgründung beachten sollten, erfahren sie bei der so genannten "Gründerwoche Deutschland". An drei Tagen beteiligt sich der Kreis Kleve an der bundesweiten Aktion. Hatte die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve (WFG) im Rahmen des Starter-Center NRW verstärkt auf die "Vier-Augen-Gespräche zur Existenzgründung" gesetzt, so steht in diesem Jahr eine enge Zusammenarbeit mit den drei im Kreisgebiet etablierten Gründerzentren an. In Geldern, in Kalkar und in Kleve werden das "Gelderner Gründerzentrum" (GGZ), das "Gewerbe- und Gründerzentrum Kalkar" (GGK) und das "Technologie-Zentrum Kleve" (TZK) an jeweils einem Tag ihre Türen für alle öffnen, die sich zu ihrem Mut zur Selbstständigkeit bekennen möchten.

So werden Dr. Andreas Henseler und Dr. Joachim Rasch, der eine für die Industrie- und Handelskammer, der andere für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kleve, das Technologie-Zentrum Kleve an der Boschstraße 16 am Montag, 14. November, zum Tag der offenen Tür präsentieren. Zwischen 11 und 14 Uhr gibt es Gespräche und Vorträge.

Holger Schnapka von der IHK und dem Startercenter NRW. FOTO: KK WfG

Nach den Begrüßungen durch die Geschäftsführer hält Holger Schnapka einen Vortrag. "Aufbau und Kernelemente eines Gründungsplans" ist sein Beitrag überschrieben. Schnapka ist Berater der Niederrheinischen IHK und mit Herz und Seele für das Starter-Center NRW unterwegs. Über die vorhandenen Förderprogramme für Existenzgründer liefert Norbert Wilder einen Gesamtüberblick. Wilder ist Prokurist bei der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve und steht in jedem Jahr Dutzenden von Gründungswilligen als Gesprächspartner zur Verfügung.

Dr. Britta Schulz, die Bürgermeisterin der Stadt Kalkar, wird am Dienstag, 15. November, um 11 Uhr im Gewerbe- und Gründerzentrum der Stadt Kalkar am Standort Kehrum die Gäste zum Tag der offenen Tür begrüßen. Dann stellt zum Auftakt Mariann Ludewig für die IHK und das Starter-Center NRW die Kernelemente eines jeden Gründungsplans dar. Anschließend wird es erneut Norbert Wilder sein, der für die Kreis-WfG die Förderprogramme für Existenzgründer im Überblick liefern wird. Den Nachmittag ab 14 Uhr werden erneut Holger Schnapka für die IHK und das Starter-Center NRW prägen, und einmal mehr die Kreis-WfG mit ihrem Prokuristen Wilder.

Ulrich Lippe, Handwerkskammer Düsseldorf und Betriebsberater. FOTO: KK WfG

Koordinierend wird Kalkars Wirtschaftsförderer Dr. Bruno Ketteler dabei sein, der als Standort-Wirtschaftsförderer vor Ort die Kontakte zu den Gründungswilligen pflegt.

Am Donnerstag der Gründerwoche, am 17. November nämlich, wird sich das innerstädtische Gelderner Gründerzentrum an der Glockengasse 5 den Interessierten öffnen. Geschäftsführerin Ute Stehlmann begrüßt ihre Gäste um 11 Uhr und bietet zunächst einen kurzen Überblick über die Gespräche und Vorträge des Tages. Danach werden Inhalte zu erforderlichen Gründungsplänen dargestellt, und zwar von Ulrich Lippe von der Handwerkskammer Düsseldorf, Betriebsberater für den Kreis Kleve. Den Vortragsreigen abschließen wird erneut Kreis-WfG-Prokurist Norbert Wilder.

Mariann Ludewig vertritt IHK und Startercenter NRW. FOTO: Birgit Seidel

Die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve, die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer Düsseldorf wie auch die Kreishandwerkerschaft, alle gemeinsam als Starter-Center NRW firmierend, werden am Rande der Vorträge Zeit und Gelegenheit bieten, intensive Gespräche mit den Gründungswilligen anzubahnen, einzuleiten und zu führen. Somit sollten sich alle jene, die sich mit Gedanken an Selbstständigkeit befassen, die genannten Termine dick in ihrem Kalender anstreichen.

Die Informationen der an der Gründerwoche Beteiligten werden übrigens in allen Orten kostenfrei geboten.

Quelle: RP
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