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Kleve
Detlef Küsters (AfD)

Kleve. Interesse an Politik zeigte Detlef Küsters schon von Kindesbeinen an, in dieser Hinsicht wurde er von der Familie geprägt. "Da mein Vater aktives SPD-Mitglied war, fühlte auch ich mich der SPD verbunden", erinnert sich der heute 55-jährige Ehemann und Vater von drei Kindern. Doch die Sympathie für die Sozialdemokraten schwand bei dem Issumer. Und zwar dann, als die SPD seiner Ansicht nach ihre frühere politische Ausrichtung als Arbeiterpartei und "Partei des kleinen Mannes" mehr und mehr verlor. Der Mann, der von 1977 bis 1980 eine Ausbildung zum Schlosser machte, 1995 die Meisterprüfung in der Fachrichtung Metallbau ablegte und eine Schweißfachmannausbildung absolvierte, suchte nach einer neuen politischen Heimat. Er schaute sich um, doch so richtig "zu Hause" habe er sich in keiner der damals existierenden Parteien gefühlt. Deshalb ist Küsters auch in keiner Partei Mitglied geworden.

Dies änderte sich mit der Gründung der AfD 2013. Noch im gleichen Jahr trat Küsters dort ein. Er begründet diesen Schritt im Besonderen mit der Haltung der AfD zur Euro-Bankenrettungspolitik und vor allem mit ihrer Forderung nach mehr Volksentscheiden. Auch in den anderen politischen Positionen der AfD konnte sich der Issumer zum größten Teil wiederfinden.

Heute ist der AfD-Landtagskandidat in der Familienpolitik aktiv und Mitglied des Landesfachausschusses Familie und Demografie. Als Ziel nennt Küsters eine Familienpolitik, die sich wieder an den Bedürfnissen der Familien orientiert. Dafür will er sich in Düsseldorf einsetzen.

(kla)
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