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Niederrhein
Deutschlands beste Berg-Fans

Niederrhein. Die Andrea-Berg-Fans vom Niederrhein kommen jetzt gemeinsam mit ihrem Schlagerstar ins Fernsehen. Seit Jahren unterstützen sie nicht nur die Musik, sondern auch ihr soziales Engagement. Am 16. April sind sie im WDR zu sehen. Von Guido Schwartges

Winfried Gellings war schon immer ein Fan von Andrea Berg – zumindest seitdem der Schlagerstar singt. So richtig in einem Fanclub organisiert ist der 55-jährige Gocher, der in Kleve wohnt, aber erst seit 2006. Und zwar, nach einem kurzen Intermezzo in einem anderen Club, in seinem eigenen, den er im Juni des Jahres mit Thomas Riegeler gegründet hat. Bei der Organisation ihrer Vereinsarbeit sind die beiden Vorsitzenden Perfektionisten. Das wissen auch die Künstlerin – mit der der Andrea-Berg-Fanclub Niederrhein längst per Du ist – und ihr Management zu schätzen.

"Zwischen Himmel und Hölle"

Jetzt kommt der Fanclub mit Berg, die jüngst erst den Echo in der Kategorie Schlager gewann, zusammen ins Fernsehen. Am 13. März fahren die 50 Vereinsmitglieder mit dem Bus von Kleve nach Köln – natürlich, nachdem sie ihre Mitglieder aus Wesel, dem Kreis Kleve, Aachen und Venlo eingesammelt haben. Die WDR-Sendung "Hier und Heute" wird sie begleiten. Das weit entfernteste Mitglied kommt aus Orlando in Florida (USA), hat ihren Lebensgefährten über den Fanclub kennengelernt, kann aber leider nicht mit zum Kölner Konzert "Zwischen Himmel und Hölle" mitfahren.

Dass das Kamerateam ausgerechnet den Fanclub Niederrhein begleitet, war der ausdrückliche Wunsch von Andrea Berg. Entsprechend geehrt fühlen sich jetzt die Mitglieder. Aber der Manager der Sängerin bezeichnet die Niederrheiner nicht umsonst als einen der besten Fanclubs Deutschlands. Die beiden Vorsitzenden investieren viel Zeit in die Vorbereitung, um ein perfektes Bild abzugeben, wenn wieder ein Ereignis ansteht.

Vor dem Konzert am 13. März in Köln wird der Fanclub der "Schlagerkönigin" einen Scheck über 1000 Euro übergeben. Das ist nicht das erste Geld, dass die Mitglieder für das von Andrea Berg unterstützte Hospiz in Krefeld – 2008 wurde sie für ihren Einsatz mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet – spendeten. "Anfangs haben wir Andrea Blumen oder Pralinen mitgebracht", erzählt der 34-jährige Thomas Riegeler, "aber da macht die eh nichts mit." Dann haben sie vom sozialen Engagement der Sängerin erfahren und begannen, dieses zu unterstützen. Ein Förderung, die dann auch andere Fanclubs übernommen haben und für die Berg sich auf der Echo-Verleihung auch ausdrücklich bedankte.

Jetzt fiebern die Clubmitglieder ihrer nächsten Begegnung mit der Schlagersängerin entgegen, dieses Mal mit Begleitung des Fernsehens. Die beiden Vorsitzenden sind schon etwas nervös – "so, wie eigentlich jedes Mal", sagt Gellings – nur dass sie dieses Mal verkabelt sein werden. Auf die Begegnung freuen sie sich dennoch.

Quelle: RP
 
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