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Kleve
Die Offenen Klever bleiben beim "Ereignisplatz"

Kleve. Die Ok-Fraktion legte jetzt auch ihre Ideen für den Klever Minoritenplatz in einem Eckpunkte-Papier vor.

An ihrer Idee des Ereignisplatzes halten die Offenen Klever fest. Doch der musste zur ursprünglichen Idee, den ganzen Platz frei zu halten, Federn lassen. Man erkannte, dass der Platz allein nicht funktionieren würde und setzte neben die Volksbank ein weiteres Gebäude in gehörigem Abstand zur Bank, das in seiner Flucht sogar noch hinter das Gebäude der Deutschen Bank zurückspringt.

Diese Fläche reicht etwa bis Ende der Deutschen Bank, der Bereich vor der der jetzigen Scala (Drunkemühle) und Rathaus soll frei bleiben und eben zum Ereignisplatz werden. Aus Sicht der OK sollen hier unter anderem Festumzüge und Prozessionen sein, sich Initiativen, Vereine und Organisationen präsentieren können, Wochenmärkte und Weihnachtsmärkte stattfinden. Die noch zu bebauende Restfläche müsse "durch exzellente Architekten erfolgen, die Erfahrung mit solchen Spezialaufgaben haben" (so die OK).

Bei der Planung sollen darüber hinaus historische Gegebenheiten wie die noch im Boden vorhandenen Teile der alten Stadtmauer berücksichtigt werden. "Die Offenen Klever wünschen sich Spitzenqualität und keine möblierten Freiflächen", so Fraktionschef Fabian Merges im jetzt vorgelegten Eckpunkte-Papier der OK. Damit legte die Fraktion nach Bündnisgrünen und CDU jetzt auch ihre Vorstellungen zur Zukunft des Platzes vor.

Die bebaubare Fläche sei bewusst klein gehalten, da ihr zwei zentrale Funktionen zukommen, heißt es in dem Papier. Zum einen begrenze sie den Ereignisplatz, zum anderen solle das Erdgeschoss für eine gewerbliche Nutzung reserviert sein, wobei hierunter überwiegend Gastronomie verstanden und damit die sogenannte "Gastro-Meile" fortgeführt wird, die ein Startpunkt für die Belebung des Platzes werden kann. Einzelhandel wollen die Offenen Klever zwar nicht von vorneherein ausschließen, doch sehen sie Einzelhandelsflächen, die eine Konkurrenz zur Großen Straße bilden und diese schwächen könnten, als problematisch an.

In den oberen Etagen sollen Wohnungen entstehen. Dabei sei darauf zu achten, dass eine ausgewogene Mischung einschließlich Sozial- und Studentenwohnungen entsteht, um auch Bürgern mit niedrigeren Einkommen in Zukunft ein Wohnen in der Stadt zu ermöglichen, heißt es in dem Eckpunktepapier. +

Natürlich wollen auch die Offenen Klever rechtzeitig die Bürger beteiligt wissen. Die Bürger sollen Ideen und Anregungen einbringen, die die Planungen beeinflussen, zu einer Weiterentwicklung führen, so die OK.

Wie die anderen Fraktionen wollen auch die Offenen Klever die Wallgrabenzone freihalten und als Grünfläche deklarieren.

(mgr)
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