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Volksbank Kleverland Präsentiert Kindergartenserie "das Geld" (folge 1)
Die spannende Erfindung des Geldes

Volksbank Kleverland Präsentiert Kindergartenserie "das Geld" (folge 1): Die spannende Erfindung des Geldes
Tausche rotes Rennauto gegen Stoffmaus, so ähnlich haben es schon die Menschen vor vielen Jahrtausenden gemacht. Das Geld löste später das Tauschen von Gegenständen ab. FOTO: Markus van Offern
Kleve. Bevor die Menschen mit Geld bezahlten, lebten sie von Tauschgeschäften. So machen das auch Henri und Jule. Allerdings findet sich nicht immer etwas passendes zum Tausch. Deswegen ist Geld wichtig. Von Bianca Mokwa

Kleve Henri und Jule wohnen in einem großen Haus. Sie sind richtig gute Freunde. Henri hat ein schickes, hellrotes Spielzeugauto zu seinem Geburtstag geschenkt bekommen. Jule mag das Auto sehr. Eines Nachmittags besucht sie Henri. Sie hat ihr Lieblingsstofftier, die Maus Lotta dabei. "Henri, darf ich dein neues Spielzeugauto haben? Du bekommst dafür Lotta." Henri sagt: "Ja." Sie tauschen. So haben die Menschen es vor vielen Jahrtausenden auch gemacht. Sie haben getauscht.

Damals gab es noch kein Geld. Wer ein Huhn hatte, das Eier legte, der tauschte die Eier und bekam dafür ein Brot. Ganz praktisch war das, wenn die Menschen sich auf einem großen Markt trafen. Der eine brachte Äpfel von seinem Apfelbaum mit. Ein anderer hatte Gemüse im Garten, soviel, dass er es tauschen konnte. Manche Menschen gingen auch von Haus zu Haus, zum Beispiel, wenn sie etwas besonders gut konnten. Wenn jemand richtig gut darin war Schuhe zu reparieren, dann klopfte er an die Tür und sagte: "Guten Tag, soll ich bei Ihnen Schuhe reparieren?"

Zum Dank bekam er ein paar Äpfel, Eier, oder was die Leute sonst abgeben konnten. Manchmal passten die Dinge der Leute nicht zueinander. Ein Mann, der selber einen Apfelbaum im Garten hat, der möchte für seine Äpfel nicht Äpfel bekommen, sondern vielleicht lieber einen Topf. Der Mann, der Töpfe hat, mag möglicherweise keine Äpfel, sondern nur Birnen. Dann konnten die beiden nicht tauschen. Deswegen haben sich schlaue Menschen überlegt "Geld" zu erfinden.

Das Geld sagt, wie viel einem eine Sache wert ist. Ein Apfel ist zum Beispiel weniger wert als ein Topf. Kluge Menschen legten fest, dass ein Topf zehn Geldstücke kostet, ein Apfel aber nur ein Geldstück. So können die Leute, statt Dinge zu tauschen, die sie gar nicht brauchen, mit Geld bezahlen. Ihr kennt das aus den Geschäften. An den Gegenständen stehen Zahlen. Die sagen, wie viel eine Sache kostet.

Henri hat übrigens noch einen kleinen Bruder, Jonathan. Jonathan findet die Stoffmaus Lena, die Henri als Tausch bekommen hat, total gut. Er hält seinem Bruder einen angebissenen Keks entgegen. Henri will den angebissenen Keks nicht. Er will damit nicht tauschen. Jonathan hat verstanden. Er schnappt sich das Spielgeld. Aber Henri gibt die Puppe Lotta auch nicht für Spielgeld her.

Manche Sachen, die sind einfach so wertvoll, da hilft auch kein Geld der Welt.

Quelle: RP
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