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Niederrhein
Die "Suffragetten" vom Niederrhein

Niederrhein. Zonta Club erinnert an den heutigen Weltfrauentag. Kinofilm ist angelaufen.

Der jährliche Weltfrauentag am 8. März erinnert an all die Frauen, die i für die Rechte der Frauen gekämpft haben. Im Zonta Club Niederrhein denken die Mitglieder, lauter berufstätige Frauen, an die Gründungsmitglieder des internationalen Frauen-Service-Clubs Zonta, der 1919 in Chicago gegründet wurde. Diese Frauen kämpften damals für das Wahlrecht für Frauen. Der im Februar angelaufene Kinofilm "Suffragette" lässt diese Zeit lebendig werden; eine tolle Würdigung der unglaublichen Leistungen dieser mutigen Frauen.

Das Wahlrecht für Frauen gibt es inzwischen überall auf der Welt; zuletzt wurde es in West-Europa 1984 in Liechtenstein eingeführt, und weltweit zuletzt im Dezember 2015, zumindest eingeschränkt, in Saudi Arabien. Auch heute gibt es noch die Benachteiligung der Frauen in unterschiedlichen Bereichen; so ist "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" immer noch keine Selbstverständlichkeit. Gerade in wirtschaftlich unruhigen Zeiten gerät nichts so schnell in Vergessenheit wie die Rechte der Schwächeren. Seit 1931 gibt es Zonta Clubs auch in Deutschland; seit 1992 auch am Niederrhein.

Die engagierten Damen vom Niederrhein sehen ihre Arbeit zur Verbesserung der Situation vom Leben benachteiligter Frauen als Fortsetzung der Arbeit der damals als "Suffragetten" beschimpften Frauen. Zonta ist eine Vereinigung engagierter Frauen weltweit, überkonfessionell, weltanschaulich neutral, die sich für die Achtung der Menschenrechte, Toleranz und internationale Verständigung einsetzt und sich besonders um Frauen in Not kümmert.

Quelle: RP
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