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Kreis Kleve
Digitale Alarmierung ab 1.1. bietet wichtige Vorteile

Kreis Kleve. Feuerwehr, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen: Sie alle werden über die Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst in der Kreisverwaltung Kleve alarmiert. Auch die Sirenen werden von dort angesteuert.

In der Vergangenheit lief die Alarmierung über ein analoges Netz. Das soll in den kommenden Jahren abgeschaltet werden. Seit Ende des Jahres 2015 arbeitet der Kreis Kleve an der Umstellung von analog auf digital. Dafür hat der Kreis in einer zweijährigen Bauzeit 54 Sendestandorte errichtet und in Betrieb genommen.

Der Vorteil der digitalen Alarmierung liegt vor allem in der verschlüsselten Übertragung der Einsatzmeldungen, die den aktuellen Datenschutzanforderungen gerecht wird. Außerdem funktioniert die digitale Alarmierung flächendeckend besser als die analoge Alarmierung. Alle Rettungswachen des Kreises Kleve wurden dazu mit Alarmanzeigen ausgestattet, die den Einsatzort direkt auf der Karte anzeigen. Außerdem verfügen jetzt alle neuen Fahrzeuge im Rettungsdienst über Navigationssysteme, die über das neue Alarmierungsnetz direkt angesteuert werden können. Die vorhandenen Fahrzeuge werden derzeit umgerüstet.

Selbst bei länger anhaltendem oder flächendeckendem Stromausfall funktioniert das digitale Netz dank sogenannter mehrschichtiger Rückfallebenen. So ist auch für diesen Fall die Alarmierung der Hilfskräfte sichergestellt.

Die digitalen Meldeempfänger kauft jede Stadt und Gemeinde für ihren Bereich selbst. Wer hier noch nicht digital ausgerüstet ist, wird nach wie vor weiter auch analog informiert. Aktuell befindet sich die Umrüstung der kommunalen Sirenen von analoger auf digitaler Technik in Arbeit.

Quelle: RP
 
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