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Kreis Kleve
Dr. Peter Enders verlässt Karl-Leisner-Kliniken zum Jahresende

Kreis Kleve. Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Enders verlässt zum 31. Dezember die Katholische Karl-Leisner-Trägergesellschaft, um in einem überregionalen Krankenhauskonzern eine leitende Aufgabe zu übernehmen.

"Wir bedauern, mit Dr. Peter Enders einen höchst qualifizierten und erfolgreichen Geschäftsführer zu verlieren, und wünschen ihm für seinen weiteren beruflichen wie privaten Lebensweg alles erdenklich Gute", so der Aufsichtsratsvorsitzende Wilfried Jacobs anlässlich der jüngsten Sitzung des Aufsichtsrates.

Dr. Peter Enders, Diplom-Betriebswirt und Diplom-Gesundheitswissenschaftler, hatte die Geschäftsführung der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft zum 1. Februar 2007 übernommen und seitdem maßgeblich zum Wachstum und Erfolg des Verbundes beigetragen. Wohin sein Weg führt, wurde noch nicht bekanntgegeben.

Im Laufe seiner Amtszeit wuchs die Mitarbeiterzahl von etwa 1900 im Jahr 2007 auf etwa 2400 im Jahr 2015, das Umsatzvolumen im gleichen Zeitraum um mehr als 60 Prozent.

Etwa 100 Millionen Euro wurden zwischen den Jahren 2007 und 2015 in die einzelnen Standorte und Leistungsangebote des Verbundes mit Krankenhäusern in Kleve, Goch, Kalkar und Kevelaer investiert, für die nahe Zukunft sind noch einmal weitere 20 Millionen Euro bereitgestellt.

Trotz dieser hohen Investitionssummen erzielte die Trägergesellschaft in den vergangenen Jahren allerdings jeweils positive Jahresergebnisse.

Dr. Peter Enders war maßgeblich beteiligt an zukunftsweisenden Entwicklungen wie der Etablierung und Neustrukturierung medizinischer Leistungsangebote, der Umsetzung zahlreicher Bauprojekte und Zertifizierungsprozesse, so der Aufsichtsrat.

Über die Nachfolgeregelung berät der Aufsichtsrat der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft in seiner Sitzung Mitte November.

Quelle: RP
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