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Kleve
Kleve und Hochschule machen Licht aus

Earth Hour 2016 - Kleve und Hochschule machen Licht aus
Ab 20.30 Uhr versinken die Gebäude der Hochschule Rhein-Waal bei der "Earth-Hour" des WWF in Dunkelheit - ebenso wie Kleves Wahrzeichen Burg und Stiftskirche sowie die Minerva und die Volksbank. FOTO: AKNW
Kleve. Die WWF-Aktion "Earth-Hour 2016" startet am Samstag, 19. März. Dann werden die Denkmäler Burg, Kirche und Minerva nicht angestrahlt, die Hochschule Rhein-Waal und die Volksbank Kleverland löschen ebenfalls ihre Beleuchtung. Von Matthias Grass

Auch wenn die Aktion "In Kleve gehen die Lichter aus - Earth Hour 2016" heißt - dunkel wird es in der Kreisstadt am Samstag nicht werden. Aber zumindest die drei Denkmäler Burg, Stiftskirche und die Pallas Athene sowie die Volksbank Kleverland werden eine Stunde dunkel bleiben: Sie nehmen an der Klimaschutzaktion des WWF teil. Zusätzlich wird die Hochschule Rhein-Waal (HSRW) ihre Beleuchtung ausschalten. Die HSRW wird so auch Teil der diesjährigen Earth Hour sein wird.

"Die Hochschule Rhein-Waal wird mit der Teilnahme aktiv ein Zeichen für den Schutz des Planeten setzen", sagt Hochschul-Sprecherin Christin Hasken. So wie die Klever Hochschule von beginn an auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Studiengängen wie Landwirtschaft und Tourismus bietet. An den Hochschulgebäuden auf dem Campus Kleve sind sonst in der Regel die Treppenhäuser, das Klimahaus und nicht zuletzt der Wissensspeicher beleuchtet.

Für die "Earth Hour 2016"-Aktion werden rund um den Globus am Samstag, 19. März um 20.30 Uhr für eine Stunde besondere Gebäude nicht mehr beleuchtet: Während der WWF Earth Hour hüllen tausende Städte ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit, darunter zum Beispiel der Eiffelturm in Paris, die Christus-Statue in Rio de Janeiro oder das Opernhaus in Sydney. In Kleve eben Burg, Stiftskirche, Hochschule und die Pallas Athene auf dem Koekkoek-Atelierturm sowie die Volksbank. So soll auch in der Kreisstadt ein Zeichen für den Klimaschutz gesetzt werden.

"Die Earth Hour sendet ein wichtiges Signal, dass wir alle mehr für den Klimaschutz tun müssen. Da sind wir natürlich gern dabei und hoffen, dass auch möglichst viele mitmachen", sagt Bürgermeisterin Sonja Northing. "Jeder kann ein Zeichen für den Schutz des Planeten setzen. Diese Chance sollten wir zusammen nutzen", fordert Northing Klever Bürger auf, ihr Scherflein zu dieser Aktion beizutragen. Denn auch Privatpersonen sind aufgerufen, sich zu beteiligen und zuhause das Licht auszuschalten, heißt es in den Erklärungen von Hochschule und Stadt Kleve und auf der WWF-Internetseite. Jeder kann in dieser Zeit alle Stromquellen ausschalten und so einer von Millionen von Menschen werden, die 2016 zum zehnten Mal für eine Stunde am gleichen Abend ihr Licht ausschalten - überall auf dem Planeten. Als Zeichen für den Klimaschutz.

In Deutschland steht die Earth Hour dieses Jahr unter dem Motto "Für einen lebendigen Planeten". Der WWF macht damit auf die Gefahren für die Artenvielfalt aufmerksam. Unzählige Tier- und Pflanzenarten drohten durch den Klimawandel von der Erde zu verschwinden, heißt es beim WWF.

Um das drängende Problem Klimawandel zu lösen, genüge ein einmaliges Licht-Aus jedoch nicht, stattdessen käme es darauf an, jeden Tag möglichst umweltfreundlich zu leben, so die Stadt Kleve in ihrer Erklärung.

"Es sind häufig gerade die kleinen Dinge, die uns gar nicht wehtun, die aber für den Planeten einen großen Unterschied machen", sagt Silke Hahn vom WWF und empfiehlt, öfter mal das Auto stehenzulassen oder bei der Ernährung auf weniger Fleisch zu achten und regionale Produkte zu bevorzugen. Für die "persönliche Earth Hour" gibt es einen Leitfaden auf der WWF-Seite, werden Lesungen bei Kerzenlicht oder ein Candle-Light-Picknick vorgeschlagen.

Im vergangenen Jahr nahmen rund 7000 Städte in 172 Ländern teil, darunter auch 227 deutsche Städte. Rund um den Globus gingen die Lichter weltberühmter Gebäude aus - wie zum Beispiel das Kolosseum in Rom, das Brandenburger Tor in Berlin oder die Golden Gate Bridge in San Francisco. Info:

Quelle: RP
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