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Kreis Kleve
Ein Kalender voller Geschichte(n)

Kreis Kleve. Der neue Heimatkalender aus dem Klever Land kommt mit frischem Layout auf den Markt. Von Marcel Romahn

224 Seiten Geschichte und Geschichten aus dem Klever Land, reich bebildert, modern in Szene gesetzt - der neue Heimatkalender, den der BOSS-Verlag jetzt vorgestellt hat, soll die Tradition der jährlich erscheinenden Bücher mit modernen zeitgemäßen Elementen verbinden.

"Das Ergebnis ist optisch sehr anspruchsvoll, farbenfroh und detailreich", sagt Landrat Wolfgang Spreen, der sich besonders an einer Stelle festgelesen hatte - einem Artikel über einen seiner Amtsvorgänger, den ehemaligen Oberkreisdirektor Johannes Smeets. "Aber auch alle anderen Beiträge sind sehr informativ und bieten einen tollen Überblick über die Historie der Region", urteilt Spreen. Neben Autorentexten und Chronik beinhaltet der Kalender ein Kalendarium und ein Verzeichnis der in den vergangenen Monaten erschienenen Veröffentlichungen zur Klever Landeskunde. Der BOSS-Verlag, der seit September zum Duisburger Verlagshaus Wohlfarth gehört - ebenso wie der Mercator-Verlag - bringt 4000 Exemplare des neuen Kalenders zu einem Stückpreis von 12,90 Euro auf den Markt. "Die Mischung aus Geschichte und aktuellen Bezügen hat dieses Projekt für uns sehr reizvoll gemacht", sagt Verleger Frank Wohlfarth.

So gebe es beispielsweise einige Artikel, die sich mit Kriegserinnerungen beschäftigen, aber auch Zusammenhänge zur heutigen Flüchtlingsproblematik herstellen. "Da es sich bei den Büchern um Sammlerstücke handelt, wollten wir keinen optischen Bruch mit den vorherigen Ausgaben erzeugen", sagt Wohlfarth. Trotzdem bietet die Ausgabe 2016 viel mehr Bildmaterial - aufgearbeitet von einer Grafikerin - und einen Farbcode an den Seitenrändern zur Orientierung. "Die Gestaltung ist somit noch professioneller geworden", sagt Ursula Geisselbrecht-Capecki, die gemeinsam mit ihrem Redaktionsteam das ganze Jahr ehrenamtlich an dem Buch gearbeitet hat und wertvolle Autoren für den Kalender gewinnen konnte. In einem Beitrag befasst sich Joachim Buff mit dem Reichswald in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. "Dieser Herr ist inzwischen 94 Jahre alt und hat schon im allerersten Kalender mitgewirkt", sagt Geisselbrecht-Capecki.

Quelle: RP
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