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Kleve
Ein Netzwerk für effizientere Energie

Kleve: Ein Netzwerk für effizientere Energie
Vertragsunterzeichnung in Hünxe: v.l. Bernhard Albers, Hans-Josef Linßen, Stefan Meuser, Dr. Britta Schulz, Thomas Ahls, Dirk Buschmann und
Kleve. Hünxe, Kalkar, Alpen, Straelen und Kaarst unterzeichnen Vertrag. Gelsenwasser übernimmt das Management.

Hünxe (RP) Die fünf niederrheinischen Kommunen Alpen, Hünxe, Kaarst, Kalkar und Straelen schließen sich zu einem Energieeffizienz-Netzwerk zusammen, dem Kommunalen Energieeffizienz-Netzwerk Niederrhein. Die Gelsenwasser AG fungiert dabei als Netzwerkmanager und Moderator. Den Netzwerkvertrag unterzeichneten gestern Dr. Britta Schulz (Bürgermeisterin Kalkar), Thomas Ahls (Bürgermeister Alpen), Dirk Buschmann (Bürgermeister Hünxe), Hans-Josef Linßen (Bürgermeister Straelen), Stefan Meuser (Kämmerer Kaarst) und Dr. Dirk Waider (Vorstand Gelsenwasser Ag).

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat für das Projekt eine Gesamt-Förderung für eine Laufzeit von drei Jahren bewilligt. Um die Netzwerkkosten für jede einzelne Kommune zu begrenzen, bezuschusst die Gelsenwasser das Netzwerk.

Die Kommunen wollen ihren Beitrag zu den energiepolitischen Zielen Deutschlands leisten und ihren Energieverbrauch in den Sektoren Gebäude, Prozesse, Transport und Verbraucherverhalten senken. Im Netzwerk sollen geeignete Maßnahmen zur Minderung des Energieverbrauchs identifiziert, Handlungsempfehlungen erarbeitet und die Umsetzung von Einsparzielen, die sich die Kommunen selbst setzen, begleitet werden.

Die Kommunen beauftragen im Projektverlauf einen energietechnischen Berater für eine kontinuierlich erfolgende, energiefachliche Beratung. Nach der Energiedatenaufnahme und -analyse werden Potenziale zur Energieeinsparung in jeder Kommune definiert, um geeignete Maßnahmen zu identifizieren und umzusetzen. Jede Kommune vereinbart gemeinsam mit dem energietechnischen Berater individuelle Energieeinsparziele für die Netzwerkphase. Die jeweiligen Effizienzziele der Kommune werden daraufhin zu einem Gesamt-Effizienzziel des Netzwerks zusammengeführt. Die Kommunen sehen das Energieeffizienz-Netzwerk als gute Möglichkeit, Hemmnisse bei der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen zu überwinden. Vorteile ergeben sich vor allem durch den Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern, durch die systematische Zielverfolgung und die kontinuierliche Begleitung durch Experten. In jährlich vier Netzwerktreffen unterstützen Fachvorträge und der Erfahrungsaustausch über erfolgreich umgesetzte Maßnahmen den Prozess in den Städten und Gemeinden.

Gelsenwasser übernimmt in dem Netzwerk die Projektleitung- und Koordination des Austauschs unter den Teilnehmern. Jährlich legt das Unternehmen zusammen mit dem energietechnischen Berater einen Bericht über die Tätigkeiten und den Stand der Zielerreichung des Netzwerks vor.

Quelle: RP
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