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Kalkar
Ein Platz für Groß und Klein mitten in Kalkar

Kalkar. "Platz der Begegnung" im Park vor dem Kriegerdenkmal wurde von Bürgermeisterin Britta Schulz eröffnet.

Kalkars Bürgermeisterin Dr. Britta Schulz hat den neuen "Platz der Begegnung" im Park vor dem Kriegerdenkmal eröffnet. Günter Pageler, Mitinitiator des Projekts, hielt die Rede zum Anlass.

"Viktor Weyers hatte die Idee und ich das große Glück, Spender und Sponsoren zur Umsetzung dieser Idee zu finden", begann der stellvertretende Bürgermeister. "Vor einem Jahr saß das Kernteam von ,Kalkar hilft' zusammen und unterhielt sich über Themen wie Begegnungsfest und Integration. Irgendwann meinte Viktor Weyers, man müsse einen geeigneten Platz in Kalkar finden und eine Boulebahn als Element mit hohem Begegnungspotenzial anlegen. Gedanklich war der Platz schnell gefunden. Im März 2016 habe ich dann im Namen der FBK den Antrag auf Genehmigung der Umgestaltung gestellt, diesem wurde am 21. April mehrheitlich im Fachausschuss zugestimmt."

Die anhaltende Schlechtwetterphase im Früh- und Hochsommer bremste die engagierten Ehrenamtler aus. Selbst im August, als dann endlich eine Trockenphase kam, war die Belastung für die Grünfläche noch enorm. Immerhin gelang es mit professioneller Hilfe, 18 Kubikmeter Erde auszubaggern und das Loch mit 40 Tonnen Mineralgemisch und Splittmaterial wieder zu verfüllen. "Allrounder Frank Hohl hat bei oft über 30 Grad Hitze im Bagger oder auf Knien rutschend den ,Löwenanteil' an körperlichem Einsatz geleistet", lobt Pageler.

Aber auch der städtische Bau- und Betriebshof habe sehr geholfen und den Bereich um die Spiel-Plätze herum erheblich ansehnlicher gemacht. "In den kommenden Monaten wird noch ein erheblicher Rückschnitt an den Sträuchern der Randzone vorgenommen und das Totholz aus den Lindenbäumen entfernt. Dadurch wird unser Platz der Begegnung ab dem Frühjahr von allen Seiten gut einsehbar sein, so dass hoffentlich auch nicht mehr soviel Unrat dorthin geworfen wird", wünscht sich Pageler.

Die Initiatoren dankten den Sponsoren, zu denen neben Hohl aus Neulouisendorf Johannes Janßen aus Niedermörmter, REWE Narzynski, Bioenergie Altkalkar, Janßen Metallbau aus Kalkar, Völkers Baustoffe Kalkar und CD Design Dirk Senger zählen. Weitere Förderer sind gern gesehen, denn der Platz soll noch attraktiver werden. Gedacht ist an ein Schach- und ein Mühle-Spiel, außerdem wäre eine optische Abgrenzung zwischen Grünfläche und dem gesplitteten Vorplatz mit Kriegerdenkmal wichtig. Pageler sagte, er hoffe, der Platz der Begegnung werde mit Respekt behandelt und eifrig genutzt. Man möge ihn pfleglich behandeln und ihn so hinterlassen, wie man ihn beim nächsten Besuch wieder vorfinden möchte. Vielleicht diene das Projekt auch als Vorbild für Aktionen in den Ortsteilen. Jung und Alt, Alt- und Neubürger oder Vertreter verschiedener Kulturen und Religionen sollen schließlich überall so gut wie möglich miteinander auskommen oder sich sogar als Gemeinschaft erleben.

(nik)
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