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Kleve
Elektro Lievertz wächst an neuem Ort

Kleve: Elektro Lievertz wächst an neuem Ort
Prokurist Thomas Schmidt mit Mitarbeiterin Cornelia Quast im 2000 Quadratmeter großen Lager an der Siemensstraße 1. Dort kann Elektro Lievertz die Waren jetzt doppelstöckig unterbringen. Das angemietete Gebäude, das vorher von der Firma Trust belegt war, passt perfekt zu den Bedürfnissen des Elektro-Großhändlers. FOTO: Gottfried Evers
Kleve. Das Klever Traditionsunternehmen ist von der Thaerstraße ins Gewerbegebiet Nellenwardgen gezogen. Mit einer besseren Erreichbarkeit und mehr Lagerflächen will der Elektro-Großhändler seinen Erfolgskurs fortsetzen. Von Marc Cattelaens

70 Jahre nach der Gründung in der Klever Oberstadt, bricht für Elektro Lievertz nun eine neue Zeit an. Der Elektro-Großhändler ist von der Thaerstraße ins Gewerbegebiet Nellenwardgen umgezogen.

Für Elektro Lievertz war es ein echter Glücksfall, dass das ehemalige Firmengebäude des Computerzubehör-Lieferers Trust an der Siemenstraße 1 frei wurde. Weshalb, das erläuterte Geschäftsführer Frank Lehrich kürzlich bei der Einweihung des neue Unternehmensitzes: "Lievertz hat sich in allen Bereichen des technischen Großhandels entwickelt und ist an die Grenze der alten Immobilie gestoßen. Die Betriebszeiten von 6 bis 22 Uhr schränkten den Service in Richtung Kunde ein, und auch die räumlichen Möglichkeiten im Bereich der Büros und Lagerflächen ließen keine weitere Expansion zu."

Das Trust-Gebäude, das Elektro Lievertz angemietet hat, passt hingegen nahezu perfekt. Am neuen Standort verfügt Lievertz über Büroflächen von rund 1000 Quadratmeter - viel Platz also für die 45 Mitarbeiter. Hinzu kommt eine Lagerfläche von 2000 Quadratmetern. "Der große Vorteil ist, dass wir jetzt doppelstöckig lagern können", erläutert Prokurist Thomas Schmidt. Insgesamt 10.000 Quadratmeter umfasst das Grundstück an der Siemensstraße, 3000 mehr als bisher. "Hier kann man uns viel besser erreichen. Und wir können die Waren besser ausliefern, auch durch die Nähe zur A 3. Logistisch ist das ein großer Schritt nach vorne", sagt Schmidt.

Ein großer Schritt, das war für die Firma damals auch der Anschluss an die Zander-Gruppe, Mitte der 90er Jahre war das. Bis dato war Lievertz hauptsächlich Lieferant für Handwerker und Fachhandelsgeschäfte im Kreis Kleve. Mit der Einbindung in die Zander-Gruppe erschloss sich das Klever Unternehmen den kompletten Bereich Sanitär-Heizung-Klima (SHK).

Das Unternehmen ist nach wie vor auf Wachstumskurs. Traditionell ist Lievertz stark im Bereich Licht und Leuchten. "Das bleibt sicherlich auch weiter interessant für uns", sagt Schmidt. Aber auch das Thema Photovoltaik, das derzeit etwas an Stellenwert verloren habe, werde man weiter verfolgen. Nach wie vor hat Lievertz viele Kunden im Bereich "Weiße Ware", verkauft an den Handel Produkte wie Waschmaschinen, Geschirrspüler und Trockner.

Im Elektro-Bereich sieht Thomas Schmidt seine Firma bereits sehr gut positioniert. "Im SHK"-Bereich gibt es viele Chancen. Da ist es einfacher, zu wachsen", betont der Prokurist.

Eine der größten Herausforderungen ist für Lievertz der Fachkräftemangel. Das Unternehmen bildet aus und ist auf der Suche nach fähigen Festangestellten. "Wir suchen in erster Linie Vertriebler, die wissen, was sie verkaufen. Bestenfalls sind Bewerber Elektriker und können eine Ausbildung als Kaufmann vorweisen", sagt Schmidt.

Was jetzt noch ansteht, ist der Verkauf des Firmengeländes an der Thaerstraße. Gebote werden entgegengenommen.

Quelle: RP
 
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