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Kranenburg
Elektroauto für Gemeinde - die Zukunft beginnt in Kranenburg

Kranenburg. Kranenburgs Bürgermeister Günter Steins und seine Verwaltung haben alles richtig gemacht - in dem Fall "neue Tankstelle" an der Klever Straße. Nachdem der Rat der Gemeinde sich mit hauchdünner Mehrheit für den Antrag zum Bau der Tankstelle entschieden hatte, ließ die SPD-Fraktion den Beschluss von der Kommunalaufsicht auf Verfahrensfehler hin überprüfen. Die Antwort aus dem Kreishaus liegt vor: In Kranenburg ist alles mit rechten Dingen zugegangen, die weiteren Schritte können eingeleitet werden. Von Peter Janssen

Die Zukunft, die in der Bundesrepublik so recht noch keiner will, wird in der Grenzgemeinde gestartet. In der gestrigen Ratssitzung wollte sich die Verwaltung vom Rat ein neues Fahrzeug genehmigen lassen. Einen Ford Mondeo sollte es sein. 26.000 Euro waren dafür vorgesehen. Das Modell wird die Verwaltung nicht erhalten, es sei denn, der Mondeo wird auch als Elektro- oder Hybridauto angeboten. "Wir können nicht große Bürgerveranstaltung zum Thema Klimaschutz organisieren und dann selbst mit schlechtem Beispiel vorangehen. Da muss man eben tiefer in die Tasche greifen und mit gutem Beispiel vorangehen", sagt CDU-Fraktionschef Joachim Janßen. Der ist ebenso wie sein SPD-Kollege Manfred Maas für die Anschaffung des umweltfreundlichen Fahrzeugs.

Geht es nach dem Willen der Verwaltung, soll ein anderes Fahrzeug jedoch nicht angeschafft werden. Die Kehrmaschine ist nach 16 Jahren treuer Dienste am Ende. 100.000 Euro kostet eine neue, die will Steins nicht investieren und bei Bedarf Leistungen in Kleve einkaufen. Auch hier sind sich SPD und CDU einig. "Wir sind eine schuldenfreie Gemeinde, da sollten wir uns eine Kehrmaschine leisten können. Das gehört zum Bürgerservice", so Maas

Quelle: RP
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