| 17.17 Uhr

Nach Unfall in Lebensgefahr
Elfjähriger auf dem Schulweg in Kleve von Auto angefahren

Kleve. Ein elfjähriger Junge ist auf dem Rückweg von der Schule in Kleve auf der Uedemer Straße von einem Auto angefahren worden. Der Junge war mit dem Fahrrad unterwegs und erlitt trotz eines Fahrradhelms schwerste Verletzungen. Er schwebt in Lebensgefahr. 

Ein furchtbarer Unfall hat sich Mittwoch gegen 13.30 Uhr an der Einmündung des Klever Rings in die Uedemer Straße ereignet: Dort querte ein elf Jahre alter Radfahrer aus Hau, der aus der Schule kam, die Uedemer Straße an der Einmündung des Klever Ringes in Richtung Sternbusch-Wald, obwohl die Ampel am dortigen Übergang für Fußgänger laut Aussagen von Zeugen "Rot" zeigte.

Der 49 Jahre alte Fahrer eines Mazda 6, der vom Klever Krankenhaus in Richtung Schneppenbaum die Uedemer Straße befuhr, sah das Kind offenbar zu spät, konnte seinen Pkw nicht mehr stoppen und stieß mit dem Radler zusammen. Zwar trug das Kind nach Polizeiangaben einen ordnungsgemäß befestigten Helm, erlitt aber dennoch schwerste Knochenbrüche an den Beinen und am Kopf. Der 49-jährige Pkw-Fahrer stand unter einem schweren Schock.

Alarmierte Rettungskräfte transportierten das Kind nach einer Erstversorgung am Unfallort ins Klever Krankenhaus. Schon wenig später trafen dort die Eltern des Elfjährigen ein. Da die Verletzungen des Jungen aber so schwer waren, entschieden die Mediziner laut Polizeibericht gegen 15 Uhr, dass der in Lebensgefahr schwebende Schüler in eine Spezialklinik nach Duisburg zu verlegen sei. Klever Polizeibeamten, deren Opferschutz-Kollegen neben dem Verletzten auch dessen Eltern betreuten, gehen davon aus, dass diese ebenfalls nach Duisburg gefahren worden sind. Auch den Kontakt zu dem 49 Jahre alten Pkw-Fahrer, der den Fahrradfahrer erfasst hatte, hielten die Betreuer aufrecht.

Den Verkehr mussten Beamte der Polizei im Unfallbereich umleiten. Alle Fahrzeuge, die über die Uedemer Straße in Richtung Schneppenbaum unterwegs warren, mussten bis etwa 15 Uhr über den Klever Ring ausweichen.

(dido)