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Bedburg-Hau
Erkis Plast: Polizei tappt im Dunkeln

Bedburg-Hau. Auch bei den Scheuneneinbrechern gibt es keine neue Spur.

Im Fall von Ismet Erkis, Inhaber von Erkis Plast, dessen Lagerhalle in Bedburg-Hau in der Nacht von Freitag, 16., auf Samstag, 17. Juli, abgebrannt ist, wertet die Polizei immer noch das Videomaterial aus. Bis jetzt haben die Beamten lediglich einen Mann ausgemacht, der sich unmittelbar vor dem Feuer in der Nähe des Betriebes aufgehalten hat. "Leider ist eine genaue Personenbeschreibung nicht möglich", sagt Polizeisprecher Michael Ermers und verweist auf das noch nicht bearbeitete Material.

Wie berichtet, steht die Ursache des Großbrandes, bei dem die Bedburg-Hauer Feuerwehr 17 Stunden lang im Einsatz war und ein Schaden von knapp 500.000 Euro entstanden ist, noch nicht fest. Der Brandsachverständiger konnte keine eindeutige Ursache ausmachen. Für Ismet Erkis hingegen ist der Fall ganz klar. Er geht von Brandstiftung aus. Entsprechendes Videomaterial, auf dem eine Person auch eindeutig zu erkennen ist, liegt ihm vor.

Unterdessen sind die Scheuneneinbrecher immer noch auf der Flucht. Die DNA-Auswertungen hätten bislang, so Ermers, noch zu keinem Erfolg geführt.

(jul)
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