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Kleve
Eva Sand zeigt Arbeiten am Pumpenhäuschen in Kalkar

Kleve. Eva Sand erinnert wieder an die Tradition der jüdischen Gemeinden im Klever Land und lädt nach Kalkar in den Garten der Erinnerung ein, wo sie am Pumpenhäuschen am Laubenweg Bilder ausstellt. Sie will damit an das Pessachfest erinnern, das in die Zeit bis zum 30. April fällt, so die Künstlerin. Pessach heiße übersetzt "Überschreitung", erklärt Eva Sand. Es gehe um den Todesengel, der, ausgesandt von Gott, die Erstgeborenen zu töten, die Türschwellen der Israeliten nicht überschreiten konnte.

"Diese 10. Plage traf also nur die Ägypter, worauf der Pharao die Israeliten angeführt von Moses ziehen ließ", so die Künstlerin. Sand zeigt ihre Bilder mit dem zum Fest passenden hebräischen Schriftzug und buchstabenähnlichen Figurationen, die sich wie ein Rankgewirr in frohen Farben über den Hintergrund ziehen. Wer mehr über das Fest erfahren wolle, den lade sie auch gerne in ihr neues Atelier in Kleve-Rindern, Hohe Straße 46 ein.

(mgr)
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