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Kleve
Fahrräder in der City bleiben ein Problem

Kleve: Fahrräder in der City bleiben ein Problem
Fahrradfahrer in der Fußgängerzone sind für viele ein Ärgernis. Sie dürften eigentlich nur in der Zeit von 19 bis 11 Uhr dort fahren FOTO: Evers/ Foto: Cattelaens
Kleve. Das Thema "Radfahren in Kleve" beschäftigt unsere Leser weiterhin. Inzwischen erreichten zwei weitere Zuschriften den Bürgermonitor. Von Marc Cattelaens

Horst-Dieter Kolditz benennt eine weitere Stelle, die aus seiner Sicht für Radfahrer gefährlich ist: Wer die Kavarinerstraße weiter in Richtung Kreuzug Gruftstraße/Klever Ring befährt, bemerkt auf der rechten Fahrbahnseite eine Spur für Radfahrer. "Ich habe mit meiner Frau an eben dieser Kreuzung als Radfahrer gestanden und wollte dann weiter Richtung Kranenburg fahren", schreibt Kolditz. Bei "Grün" fuhren beide los und wurden unmittelbar am Kreuzungsende als Radfahrer auf den Bürgersteig geführt. "Hier soll man dann als Radfahrer auf den Bürgersteig Richtung Rindernscher Deich fahren, damit man nicht die rechte Straßenseite benutzt, wo ja die Autos Richtung Kranenburg fahren. Dumm war nur, dass dort an der Fußgänger-/Radfahrerampel zwei Radfahrer standen, die zur Gruft weiter wollten und an ihrer Ampel auf "Grün" warteten", schreibt Kolditz. Die Radler versperrten dem Ehepaar den Weg, weil sie quer gegen dessen Fahrtrichtung standen. "Ich fuhr deshalb direkt auf der rechten Straßenseite - was ja laut "Streckenführung" verboten ist- neben den Pkw geradeaus weiter, meine Frau aber fuhr wie angegeben Richtung Bürgersteig, musste dort aber auf der Fahrbahn von ihrem Rad absteigen, weil ihr die beiden Radfahrer Richtung Gruft im Weg standen. Sie ging dann hinter ihnen vorbei und stieg wieder auf ihr Rad", schreibt Horst-Dieter Kolditz.

Diese Stelle ist seiner Meinung nach für Radfahrer sehr gefährlich und als "fahrradfreundliche Stadt" sollte man sie schnellstens beseitigen, fordert der RP-Leser. Sein Tipp: "Einfach mal mit einigen Mitarbeitern aufs Rad steigen und sich an diesen besagten Stellen hin stellen, um selber zu erfahren, wie blödsinnig diese Streckenführung für Radfahrer ist."

Unsere Leserin Ursula Lichtschlag hat eine weitere Stelle mit Optimierungsbedarf entdeckt: Sie schreibt: "Mich ärgert immer wieder, dass täglich, besonders auch an den Wochenenden, zu bester Zeit Fahrräder die Große Straße mit erheblichem Tempo bergab fahren, obwohl das Fahrradfahren zu diesen Zeiten nicht erlaubt ist und mit Schildern darauf hingewiesen wird. Die Raserei bietet eine riesige Gefahrenquelle für alle Fußgänger auf der Straße, vor allem für Kleinkinder und gehbehinderte Menschen. Kontrollen durch Polizei oder den Ordnungsdienst der Stadt sieht man nur selten. Mündliche Verwarnungen helfen meines Erachtens da nicht, die Bestrafung muss weh tun'."

Quelle: RP
 
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