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Bedburg-Hau
Fahrzeuge sollen Einsätze erleichtern

Bedburg-Hau: Fahrzeuge sollen Einsätze erleichtern
Bürgermeister Peter Driessen (3. vl. l.) überreichte stolz der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau die Schlüssel der beiden neuen Fahrzeuge. FOTO: Gottfried Evers
Bedburg-Hau. Peter Driessen übergab der Feuerwehr Schlüssel für zwei neue Fahrzeuge. Sie sollen helfen, Menschen zu retten und Schäden zu verhindern. Von Sabrina Peters

Leuchtend bunt erstrahlten die beiden neuen Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau bei ihrer Übergabe. Bedburg-Haus Bürgermeister Peter Driessen überreichte stolz Stefan Veldmeijer, dem Leiter der Freiwilligen Feuerwehr, die beiden Schlüssel der Fahrzeuge, die die kommenden Einsätze erleichtern sollen. "Ich hoffe natürlich, dass sie niemals in Gänze zeigen müssen, was sie können, aber es ist gut zu wissen, dass sie unserer Feuerwehr im Ernstfall bei einem Einsatz helfen können", meinte Driessen.

Die neuen Fahrzeuge, ein Modell mit ausziehbarer Drehleiter und ein Mannschaftstransportfahrzeug, ersetzen bei der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau künftig zwei ältere ausrangierte Modelle. "Bei ihnen hätten in nächster Zeit teure Wartungsarbeiten angestanden, weshalb wir uns gemeinsam dafür entschieden, lieber in neue Fahrzeuge zu investieren", erklärte Michael Hendricks, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau.

Ein Grund dafür war unter anderem eine langfristige Kosteneinsparung. "Bei ihnen werden Wartungsarbeiten nicht mehr so teuer sein, wie bei den älteren Fahrzeugen", so Hendricks.

Einen weiteren wichtigen Punkt zugunsten einer Neuanschaffung sprach Stefan Veldmeijer an. "Wir brauchen eine erstklassige technische Ausstattung bei unseren Einsatzfahrzeugen. Durch modernste Technik lässt sich insbesondere in der Anfangsphase eines Einsatzes unter Umständen fehlendes Personal zunächst kompensieren. Letztendlich lassen sich dadurch schneller Menschenleben retten und höhere Sachschäden verhindern", sagte Veldmeijer, der sich bei Bürgermeister Driessen bedankte, dass eine Neuanschaffung "trotz der angespannten Haushaltslage" ermöglicht wurde.

Insgesamt fast 700.000 Euro haben die beiden neuen Einsatzfahrzeuge gekostet. "Aus unserer Sicht war das eine Notwendigkeit", fand Veldmeijer. Die Einsätze, zu denen die Freiwillige Feuerwehr in den vergangenen Jahren ausrücken musste, hätten sie vor deutlich größeren Herausforderungen gestellt als zuvor. "Wir mussten häufiger zu größeren Bränden und insgesamt zu komplexeren Einsatzlagen ausrücken", unterstrich Veldmeijer und nannte noch eine beeindruckende Zahl: "In den letzten zehn Monaten mussten wir bereits 107 Mal zu Einsätzen innerhalb der Gemeinde und manchmal auch in die umliegenden Städte und Ortschaften ausrücken. Damit haben wir schon die Einsatzzahlen der vergangenen Jahre überschritten."

Die neuen Fahrzeuge sollen den Freiwilligen Feuerwehrmännern künftig ihre Arbeit ein Stück weit erleichtern.

Quelle: RP
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