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Kleve
Feuerwehr-Mobbing: Jetzt will die Stadt moderieren

Kleve. Sechs Feuerwehrmänner der Klever Wache werfen der Wehrführung Mobbing vor (die RP berichtete). Die von dem halben Dutzend Brandbekämpfern dargestellten Missstände weisen Wehrführung und Stadt Kleve in einer gemeinsamen Mitteilung zurück. Die Verwaltung sei den Mobbing-Vorwürfen der Beschwerdeführer gegen den Leiter der Klever Wehr umfassend nachgegangen, heißt es in dem Schreiben. Man habe die Feuerwehrmänner gehört und Stellungnahmen der Wehrführung eingeholt. Von Peter Janssen

Nach Auswertung der Anhörung sei man zu der Erkenntnis gekommen, dass die von den Wehrleuten kritisierten Zustände sich nicht bestätigt hätten. Die Beschwerdeführer seien hierüber in Einzelgesprächen informiert worden.

Die Stadt Kleve will jetzt weitere Einzelgespräche zwischen den sechs Feuerwehrleuten und der Wehrführung moderieren. Auf diese Weise, so die Klever Verwaltung in der Mitteilung, solle ein vertrauensvolles Miteinander gefördert werden.

Im Zusammenhang mit den erhobenen Vorwürfen betont die Stadt, dass einzelne der sechs Wehrleute den Feuerwehrübungen regelmäßig ferngeblieben seien, so dass diese die erforderlichen Tauglichkeitsnachweise nicht hätten beibringen können.

Nach Darstellung der Wehrleitung seien dienstliche Weisungen ebenso bewusst abgelehnt worden wie auch das Tragen bestimmter Einsatzkleidung.

Dass der Leiter der Feuerwehr dieses Verhalten beanstande, so die Verwaltung, stelle aus ihrer Sicht kein Mobbing dar.

Quelle: RP
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