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Kreis Kleve
Forschungsprojekt in den Bergen

Kreis Kleve. (RP) Wandern ist gesund - dies ist nicht nur leicht am eigenen Körper nachvollziehbar, sondern hat sich auch in zahlreichen Studien bestätigt. Die gesundheitsfördernden Aspekte beziehen sich auf den Körper, die Seele und den Geist. Um das Wohlbefinden zu stärken, zieht es die Menschen schon seit längerer Zeit in die Berge. Studierende des Masterstudiengangs "Gesundheitswissenschaft und -management" der Fakultät Life Sciences an der Hochschule Rhein-Waal untersuchten im Rahmen eines Forschungsprojektes die Auswirkungen von Wandern in mittleren Höhen ab 1000 Metern auf die körperliche Leistungsfähigkeit und auf das Herz-Kreislauf-System. Während eines einwöchigen Aufenthaltes in den Tiroler Alpen nahe Mayrhofen wurden im Rahmen eines Höhentrainings die Effekte auf die körperliche Anpassung beim Wandern durch die Studierenden untersucht.

Wissenschaftlich begleitet wurde diese Studie von Prof. Dr. Robert Renner, Studiengangsleiter sowie Professor für Gesundheitsförderung und Ernährung an der Hochschule Rhein-Waal, und Heike Holtappel, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät Life Sciences.

Mit Hilfe der portablen Spiroergometrie, die Parameter zur Beurteilung des Herz-Kreislauf-Systems misst, legten die Probanden eine festgelegte Strecke den Berg hinauf zurück. Neben den Messungen wurden zu festgelegten Zeitpunkten im Blut Laktat, oxidativer Stress und antioxidative Kapazitäten bestimmt. Damit sollten Aussagen zur Belastung in Höhe und die Anpassungsfähigkeit des Körpers auf das Bergwandern überprüft werden. Im Ergebnis ließen sich die vermuteten positiven Effekte auf das Herz- Kreislauf-System feststellen und es zeigte sich die Erhöhung der persönlichen körperlichen Leistungsfähigkeit.

Neben der Arbeit im Forschungsprojekt konnten die Teilnehmer Eindrücke von der Umgebung gewinnen. So standen neben einem Besuch in Innsbruck eine Mountainbike-Tour genauso auf dem Programm wie eine Rafting-Fahrt im Wildwasser. Das Forschungsprojekt habe das selbstständige und wissenschaftliche Arbeiten gefördert. Ebenso konnten die Teilnehmer viele praktische Erfahrungen sammeln, so das Resümee.

Quelle: RP
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