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Kranenburg-Frasselt
Frasselts Schützen kämpfen für Dorf-Kirmes

Kranenburg-Frasselt. Sie war das, was man wohl eine harmonische Zusammenkunft nennt, die Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Frasselt, zu der kürzlich den Mitgliedern des Vereins das Geschehen aus dem vergangenen Geschäftsjahr noch einmal ausführlich vor Augen geführt wurde. So nahm unter anderem die neu gegründete Bogenschießabteilung vermehrt an Fahrt auf, zeigte man sich mit der Verlauf des Königs- und Prinzenschießen ebenso zufrieden, wie unter dem Strich mit der Dorfkirmes, zu der man allerdings gerne mehr Besucher hätte begrüßen wollen. Doch sind es nicht nur die Frasselter Schützen die, wie anderswo auch, gegen die rückläufige Entwicklung einer Dorfkirmes kämpfen und sich immer wieder etwas Neues einfallen lassen, um deren Attraktivität zu steigern. Von Stephan Derks

Wie lange sich der Schützenverein im Reiterdorf allerdings noch die Dorfkirmes finanziell gesehen stemmen kann, vermochte man derzeit nicht zu sagen. Denn das wäre ein Blick in die berühmte Kugel. Allerdings gelte es, wie anderswo auch, die Entwicklung der Dorfkirmes verstärkt zu beobachten um aus Sicht der finanziellen Risiken rechtzeitig die Notbremse und damit gegebenenfalls Konsequenzen zu ziehen. Ein stetiger Anstieg der Fixkosten und rückläufige Besucherzahlen die allerorten zur jährlichen Dorfkirmes zu verzeichnen sind veranlassten nicht nur den Vorstand, sich diesem Thema zu stellen. "Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen" ein Slogan, der jedenfalls nicht auf die Dorfkirmes zutreffen sollte. Doch könnte ein Grund dafür sein, dass sich die Bevölkerung vermehrt den Verlockungen von Megafesten hingebe und lieber in "Massen" feiern wolle. Zudem käme deren Mobilität hinzu. Sei es drum. Wie anderswo auch, wolle man darum kämpfen, dass die kleine Kirmes nicht stirbt. Dazu beitragen könnte sicherlich auch der Programmpunkt "Rock n Wood", der im vergangenen Jahr auf breite Zustimmung stieß.

Was jedoch die finanziellen Risiken des Vereins anbelangt, so dürfte sich dieser Aufgabe der im Rahmen der Versammlung neu gewählte Kassierer Björn Krüppel gemeinsam mit seinem Stellvertreter Michael Koch stellen, die diese sicherlich ganz oben auf die Agenda stehen haben dürften. Krüppel hatte dieses verantwortungsvolle Amt von Stephan Weßling übernommen, der nun nicht mehr zur Verfügung stand.

Im Gegensatz dazu bleibt Frank Jansen weiterhin als Vorsitzender an der Spitze des Vereins, der dessen Geschicke gemeinsam mit seinem Stellvertreter Andreas Röder lenken wird. Diesem Team sprachen die Mitglieder ebenso das Vertrauen aus, wie Cor Hafner als ersten und Hans-Theo Krebbers als zweiten Geschäftsführer. Zudem bestätigte die Versammlung Michael Daams als ersten Schießwart.

Mit dem Dank für die geleistete Arbeit hatten die Mitglieder dem Vorstand zuvor einstimmig die Entlastung über das vergangene Geschäftsjahr erteilt, der wiederum auch in Zukunft das in ihm gesetzte Vertrauen rechtfertigen möchte.

Quelle: RP
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