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Bedburg-Hau
Frauen-Union diskutiert über Ärzte-Mangel und Kita-Probleme

Bedburg-Hau: Frauen-Union diskutiert über Ärzte-Mangel und Kita-Probleme
Mitglieder der Frauen-Union bei ihrem Treffen. FOTO: privat
Bedburg-Hau. Zwei brisante Themenbereiche diskutierten auf ihrem jüngsten Treffen Mitglieder der Frauen-Union Bedburg-Hau sowie Gäste von der Frauen-Union Kleve und Kalkar: die Situation der Kindergartenkinder (U 3 und Ü 3) sowie die Frage, wie man sich die ärztliche Versorgung im Kreis Kleve in der Zukunft vorstellen muss.

Auch Landrat Wolfgang Spreen (CDU), der als Gast an dem Treffen teilnahm, machte seine Position in diesen Fragen klar.

Die Kindergartensituation im Kreis Kleve bezeichnete der Landrat als "gut aufgestellt". In diesem Jahr sei es erneut gelungen, den Bedarf an Kindergartenplätzen zu decken. Dabei sind Wolfgang Spreen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wichtig, wie das Bildungskonzept außerhalb der Familie. Der Christdemokrat will sich dafür einsetzen, dass im Kreis Kleve auch weiterhin mit einem möglichst niedrigen Elternbeitrag ein höchstmögliches Bildungsniveau erzielt wird.

Zum zweiten zentralen Thema des Abends, dem Ärztemangel im im Kreis Kleve, sagte Wolfgang Spreen: "Eine Studie für 2030 hat ergeben, dass im ländlichen Raum ein akuter Ärztemangel zu erwarten ist, wenn sich nicht bald etwas ändert. Die Gründe hierfür liegen neben dem hohen Numerus clausus, der langjährigen Ausbildung und der Anzahl der Studienplätze auch in den Arbeitszeiten und den Verdienstmöglichkeiten für Ärzte. Aus diesen Gründen suchen viele deutsche Mediziner einen Arbeitsplatz im Ausland. Andererseits werden hier ausländische Mediziner angeworben." Der Landrat des Kreises Kleve führte weiter aus: "Ich werde mich persönlich dafür einsetzen, dass der Kreis Kleve für viele Medizinstudenten wieder attraktiv wird.

In diesem Jahr haben wir bereits Medizinstudenten / Mediziner eingeladen, sich den Kreis Kleve eine Woche anzusehen, und für eine Niederlassung geworben. Wir unterstützen auch die Initiative von Dr. Brüninghaus, der mit einem neuen Hospitationsmodell jungen Medizinern oder gestandenen Krankenhausärzten Anreize für einen Wechsel an den unteren Niederrhein geben möchte."

Quelle: RP
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