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Kleve
Für Northing zählt die Gegenwart

Kleve. Die Stadt Kleve gab eine Stellungnahme zu dem RP-Artikel "Sonja Northing hilft Feuerwehrleuten" ab. Darin betont Bürgermeisterin Northing, wie bereits in dem Artikel dargestellt, dass sie keine Bewertung hinsichtlich der vor ihrer Amtszeit getroffenen Entscheidungen abgebe. Sie sieht sich nicht dazu befugt, frühere Beschlüsse als richtig oder falsch einzuordnen. Angesichts der damaligen Sachlage könne Northing die getroffene Entscheidung, die sechs Feuerwehrmänner aus der Wehr auszuschließen, durchaus nachvollziehen.

Zumal diese von der Wehrführung und den Einheitsführern aller Feuerwehrstandorte mitgetragen wurde, heißt es in dem Schreiben. Besonderen Wert legt die Stadt auf die Feststellung, dass das Verwaltungsgericht den Ausschluss nicht im Hinblick auf disziplinarische Grundsätze überprüft habe. Doch kommt die städtische Verwaltung zu dem eindeutigen Schluss, dass es keinen Grund mehr gibt, an den damals ergangenen Bescheiden festzuhalten. In denen war den sechs Männern der Ausschluss mitgeteilt worden. Die Feuerwehrleute hätten inzwischen glaubhaft versichert, ihren Dienst in der Feuerwehr ordnungsgemäß fortsetzen zu wollen, so die Stadt.

Nach dem Ärger deutet viel daraufhin, dass es wieder zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen den einst Ausgeschlossenen und der Wehrführung kommt. Schließlich, so die Darstellung aus dem Rathaus, sei die Bürgermeisterin dabei, einen von ihr initiierten Neuanfang auf der Grundlage von Kameradschaft und gegenseitigem Vertrauen zu fördern.

Quelle: RP
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