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Kleve
Gesamtschule könnte ins Interimsrathaus ziehen

Aufgebracht war die Stimmung im jüngsten Klever Schulausschuss, als das Thema Gesamtschule angesprochen wurde. Die Planung zum Neubau beziehungsweise Erweiterung der Gesamtschule in Rindern geht seit einiger Zeit nicht mehr voran. Kleves Technischer Beigeordneter Jürgen Rauer nannte den Anwesenden, darunter Gesamtschulleiter Jürgen Schmitz, die Gründe, warum die Planung ins Stocken geriet.

Rauer war dabei auch selbstkritisch und gab Fehler zu. So habe man den Zeitaufwand, den manche Entscheidungsprozesse benötigen, teilweise unterschätzt. Er entschuldigte sich auch dafür, dass man "nicht so zeitnah informiert" hätte. Schmitz besänftigte die Einsicht jedoch scheinbar nur wenig. "Ich habe das Vertrauen verloren", sagte er auch in Richtung des Gebäudemanagements der Stadt Kleve.

Wenn die baulichen Arbeiten am Gesamtschulstandort in Rindern aber einmal begonnen haben, könnten die Schüler währenddessen ins derzeitige Interimsrathaus an der Landwehr umziehen, schlägt zumindest Rauer vor. Je nachdem wie das Vergabeverfahren aussieht, über das noch abgestimmt werden muss, könnte eine Fertigstellung wahrscheinlich 2020/21 erfolgen.

(pets)
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