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Kleve
Gottesdienst und Picknick im Forstgarten

Kleve. Die christlichen Gemeinden wollen die Freiluft-Veranstaltung am 9. Juli zur jährlichen Klever Tradition machen. Von Jens Helmus

Die christlichen Gemeinden in Kleve laden am Sonntag, 9. Juli, zum dritten ökumenischen Freiluft-Gottesdienst in den Forstgarten ein. Unter dem Motto "Mut zur Brücke" wollen die Evangelische Kirchengemeinde, die Evangelische Stadtmission, die katholischen Pfarrgemeinden und die Vineyard-Gemeinde ihre Mitglieder und alle interessierten Bürger ab 11 Uhr zusammenbringen.

Bei der Wahl des diesjährigen Mottos haben sich die Organisatoren von der Bibel inspirieren lassen und den Geschichten, in denen Jesus Verbindungen schafft. Mit dem Freiluft-Gottesdienst wollen die haupt- und ehrenamtlichen Organisatoren in Kleve ebenfalls neue Brücken schlagen: "Das Thema ist auch heute noch aktuell. Es gibt Spannungen zwischen Arm und Reich, zwischen verschiedenen Kulturen oder Glaubensrichtungen", sagt Pfarrerin Elisabeth Schell von der Evangelischen Kirchengemeinde Kleve.

Mit einem gemeinsamen Gottesdienst könne man die Menschen in Kleve ein Stück näher zusammenführen, sagt Schell. Ein gewisser Mut gehöre freilich dazu, sagt Mick Michels von der Katholischen Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt. "Jede Brücke ist auch immer ein Wagnis, man weiß ja nicht, was auf der anderen Seite wartet", so Michels. Trotzdem möchten die Veranstalter alle interessierten Bürger einladen, den Gottesdienst am 9. Juli auch als Tag der Begegnung zu nutzen.

Leere Sitzreihen befürchten die Veranstalter nicht, denn im vergangenen Jahr nahmen knapp 500 Besucher am ökumenischen Gottesdienst teil. Im Jahr davor waren es anlässlich des ökumenischen Kirchentages in der Stadt gar knapp 1000 Teilnehmer.

Den Gottesdienst werden die vier Gemeinden gemeinsam gestalten, unterstützt werden sie von der Stadt Kleve. "Gute Musik darf bei einem Open-Air-Gottesdienst nicht fehlen. Die Vineyard-Gemeinde hat eine tolle Band, die sowohl traditionelle als auch moderne Lieder singen wird", sagt Elisabeth Schell. Die Kollekte des Gottesdienstes kommt drei ehrenamtlichen Einrichtungen zugute: dem Haus Mifgash, der Klever Tafel und der Klosterpforte. Im Anschluss an den Gottesdienst laden die Organisatoren zum gemeinsamen Picknick vor der Konzertmuschel ein, um das Brückenschlagen zu vertiefen. Der dritte ökumenische Freiluft-Gottesdienst im Forstgarten soll nicht der letzte sein: Die Gemeinden wollen aus der Veranstaltung eine Klever Tradition machen. Mit dem 8. Juli steht der Termin für 2018 bereits fest.

Quelle: RP
 
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