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Kranenburg
Große Straße wird im Januar Einbahnstraße

Kranenburg. Es deutet einiges daraufhin, dass ein langjähriges Projekt der Gemeinde Kranenburg kurz vor der Realisierung steht. Über Jahre hinweg hatten Politik und Verwaltung darüber diskutiert, wie man das Verkehrsaufkommen auf der Großen Straße reduzieren kann. Der historische Ortskern wird durch diese Durchfahrt geteilt. Die Lösung für die Steigerung der Aufenthaltsqualität soll eine unechte Einbahnstraße sein (die RP berichtete mehrmals).

"Wenn die verkehrsrechtliche Anordnung vorliegt, kann die Straße für den aus Wyler kommenden Verkehrs gesperrt werden", sagt CDU-Fraktionschef Joachim Janßen. Er baut darauf, dass dies Anfang nächsten Jahres sein wird. Zusätzlich, so Janßen, müssten noch Gespräche mit der Niag geführt werden, da auch die Busslinien von der Sperrung betroffen sind. Auf die Anfertigung eines weiteren Gutachtens wird verzichtet. In dem Konzept sollte ein Planungsbüros noch "flankierende Maßnahmen" für die Straße vorschlagen. Gemeint ist damit: Die Fachleute sollen ausarbeiten, wo es Sinn macht, Bänke oder Blumenkästen aufzustellen oder Überwege für Fußgänger einzuzeichnen. SPD-Fraktionschef Manfred Maas erläuterte, dass man nicht gänzlich auf diese Überlegungen verzichten wolle. "Wir haben uns auf einen Begehungstermin geeinigt, an dem Verwaltung, Politik und das Planungsbüro teilnehmen. Wir wollen uns selbst Gedanken machen, wo was aufgestellt werden könnte", sagt Maas

(peja)
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