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Kleve
Großes Blech und viele Knöpfe

Kleve. Beide Instrumente funktionieren mit Luft. Aber Tuba und Akkordeon in einem Konzert, WummTa-Instrument und Quetschkommode? Dass beides auf wundersame Weise bestens zusammen passt, beweist das Duo TubAkkord, bestehend aus dem Tubisten Fabian Heichele und dem Akkordeonisten Konstantin Ischenko, im Konzert der "Besonderen Reihe" am Sonntag, 24. April, 18 Uhr, in der Kleinen Kirche an der Böllenstege.

Das Publikum erwartet das konzertante Gipfeltreffen eines russischen Virtuosen mit einem Allgäuer Pausenzählprofi und Melodieasketen. Fabian Heichele studierte in Frankfurt/Main und am Mozarteum Salzburg, ist Tubist der Augsburger Philharmoniker und Mitglied der Munich Brass Connection. Konstantin Ischenko studierte in Freiburg, Köln, Moskau und Sankt Petersburg. "Die Tuba ist ein weit unterschätzes Soloinstrument, sie strahlt eine unglaubliche Wärme, Ruhe und Kraft aus. Von tongewaltig bis samtig weich ist alles machbar", so Konstantin über Fabian. Und Fabian über Konstantin: "Mich als Klassiker fasziniert immer das Fehlen eines Notenständers, er ist ein klarer Auswendig-Fetischist!"

Staunende Skepsis und skeptisches Staunen erleben die beiden Randgruppen-Solisten mit kiloweise Instrumentengepäck immer wieder. Ansporn genug, im Konzert so zu begeistern, dass am Ende immer nur das Staunen übrig bleibt. Dazu mischen Heichele & Ischenko Alpenländler-Improvisationen, Tangos und Avantgarde. In Kleve stehen u.a. Werke von Kreisler, Chatschaturjan, Piazzolla, Schostakowitsch, Rossini und Paul McCartney auf dem Programm. Am Morgen nach dem Konzert besucht TubAkkord im Rahmen von "Rhapsody in School" die Wilhelm-Frede-Schule.

Konzertkarten (12 Euro/ 6 Euro) gibt es im Bürgerbüro der Stadt Kleve (Tel. 02821-84600) sowie an der Abendkasse ab 17.30 Uhr.

(sh)
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