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Kleve
Grüne sehen Schulentwicklungsprozess gefährdet

Kleve: Grüne sehen Schulentwicklungsprozess gefährdet
Petra Tekath, Vorsitzende des Schulausschusses. FOTO: Spd Kleve
Kleve. Schulausschuss der Stadt Kleve tagt am Mittwoch im Kolpinghaus. Diskussion über zweite Gesamtschule verschoben. Von Matthias Grass

Bekommt Kleve noch eine Gesamtschule, darf die Realschule noch einen weiteren Zug aufnehmen und was wird aus dem Konrad-Adenauer-Gymnasium? Zwar standen diese Fragen in Form von SPD-Anträgen und -Anfragen auf der Tagesordnung der Klever Ratssitzung - doch wurden sie in den nächsten Schulausschuss am Mittwoch, 6. Juli, 17 Uhr, verwiesen. Natürlich nicht ohne sich vorher darüber zu streiten. Durch den Antrag der SPD, die Sekundarschule künftig als Gesamtschule zu führen, fühlten die Grünen den Schulentwicklungsprozess gefährdet und forderten für die Schulausschusssitzung von der Verwaltung belastbare Zahlen in Form des fortgeschriebenen Schulentwicklungsplanes.

Darin sollen auch, so Grünen-Fraktionschefin Hedwig Meyer-Wilmes, die gymnasialen Oberstufen des Berufskollegs berücksichtigt werden. Unbeantwortet blieb die Frage von SPD-Fraktionschefin Petra Tekath, ob die Stadt ein Grundstück für einen möglichen Neubau des Konrad-Adenauer-Gymnasiums (KAG) habe. "Eigentlich sollte die Stadt bis zum 30. Juni eine Erklärung dazu abgegeben haben, ob es ein solches Grundstück gibt oder zumindest eines in Aussicht ist", sagte Tekath gestern. Man solle ehrlich sein und nicht Alternativen - Neubau oder Sanierung - diskutieren, wenn man kein Grundstück für einen Neubau habe, so die SPD-Schulpolitikerin.

Die Stadt verwies auf den späteren Auftrag an ein Aachener Architekturbüro, die beiden Alternativen bis zum 30. September vorzustellen. Das sei jetzt, so Stadtsprecher Jörg Boltersdorf, das Datum, an dem man sich orientiere. Ähnlich interpretierten die Grundstücksfrage fürs KAG auch Jörg Cosar (CDU) und Michael Bay (Grüne): Man solle das Ergebnis der Workshops mit der Schule abwarten. Beide zeigten sich optimistisch, dass die Grundstücksfrage lösbar sei. Im Moment nicht zu lösen ist der Weiterbau für die Sekundarschule: Der wird sich wegen eines Einspruchs vor der Vergabekammer weiter verzögern

Quelle: RP
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