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Kleve
Hangrutsche auf Robinsonspielplatz

Kleve. Was lange währt, wird endlich gut. So oder so ähnlich kann das Projekt Hangrutsche auf dem Klever Robinsonspielplatz betitelt werden, denn von der ersten Idee bis zur Fertigstellung sind nun gut zweieinhalb Jahre vergangen.

Den Stein ins Rutschen brachte Anfang 2014 die Anzeige einer gebrauchten Hangrutsche aus Attendorn im Sauerland, welche dort in einem Jugendzentrum abgebaut wurde und einen neuen Nutzer suchte. Da es auf dem Robi reichlich Hänge und noch viel mehr interessierte potentielle Rutscher gibt, wurden schnell ein paar kompetente Helfer ins Boot geholt und unter Beteiligung des Klever Rotarierclubs überlegt, ob auch die örtlichen Gegebenheiten passen würden. Manches sprach dafür, leider aber auch einiges dagegen, um das Edelstahlungetüm sicher die 200 Kilometer nach Kleve zu holen und hier weiter zu betreiben. Insbesondere der technische Zustand der Rutsche und der Aufbau hier vor Ort war mit einigen Unwägbarkeiten verbunden. Insgesamt erschien das Risiko des Scheiterns dann leider doch zu hoch und das Projekt wurde bis auf weiteres auf Eis gelegt.

Da die Planung aber nun das Rutschenthema in so viele Köpfe gepflanzt hatte und sich so viele Freunde des Robinsons für die Idee begeistert hatten, glühte es langsam weiter auf.

Letztendlich wurden für den Klever Robinsonspielplatz zusätzlich 30.000 Euro in den Haushalt aufgenommen, die in eine neue Hangrutsche investiert wurden. Unter Federführung der Umweltbetriebe der Stadt Kleve wurde in eine 16 Meter lange Prachtrutsche investiert, die ohne groß übertreiben zu müssen wohl die derzeit rasantesten Abfahrten in der Klever Pistenlandschaft garantieren dürfte.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte und hohe Geschwindigkeiten nicht fürchtet, kann sich nun werktäglich zwischen 14 und 18 Uhr an der Nimweger Straße selbst in den High-Speed-Rüssel werfen.

Quelle: RP
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