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Kleve
Hedwig Meyer-Wilmes: "Die Klever Turmgarage muss erhalten bleiben"

Kleve. Auf dem Union-Gelände können die Bagger anrücken: Einstimmig verabschiedete der Rat der Stadt Kleve die Offenlage für den Bebauungsplan Wiesenstraße/Van-den-Berg-Straße/Bensdorpstraße. Kleves Technischer Beigeordneter Jürgen Rauer unterstrich in der Sitzung nochmals, dass der Stadt für den vorderen Bereich der Fläche, auf dem das Bensdorp-Gebäude und die Turmgarage liegen, kein Konzept im Sinne der Stadtplanung vorliege. Das seien Flächen, die nur wenige hunter Meter von der City entfernt entwickelt werden müssten und die zu schade seien, als dass dort nur Gewerbe entstehe. Auf dem Industriegebiet der Union sollen ein Altenheim und Wohnbauten entstehen. Von Matthias Grass

Für den Bereich Bensdorp wollen die Ratsmitglieder am Denkmalschutz festhalten: "Es war immer vollkommen klar, dass die Turmgarage erhalten bleiben muss", schlug Grünen-Chefin Hedwig Meyer-Wilmes nochmals dicke Pflöcke für den Erhalt der Turmgarage ein. Die steht bekanntlich unter Denkmalschutz und soll in möglichen neuen Planungen ebenso berücksichtigt werden, wie das alte Bensdorp-Backsteinhaus mit dem Uhrentürmchen und der aufwendigen Verklinkerung. Seien diese Voraussetzungen erfüllt, stehe man allen Planungen offen gegenüber, betonte die Grünen-Fraktionschefin. Für die Planung des Altenheimes sowie die Verteilung der Wohnhäuser und einer Hochgarage als Schutz vor Geräusch-Emissionen auf dem Union-Gelände gab's lobende Worte in der Ratssitzung für Investor Bernd Zevens, der von den Zuschauerrängen aus die Sitzung verfolgte.

"Wir haben mit dem Industriebetrieb, der auf dem Gelände weiter rund um die Uhr produziert, gesprochen: So, wie die Planung jetzt aussieht, ist der Bestand und eine Expansion für diesen Betrieb weiter möglich", sagte CDU-Fraktionschef Wolfgang Gebing. Deshalb werde man dem Plan von Zevens zustimmen. Er mahnte allerdings an, dass die Parkplätze auf dem Union-Gelände, die dort für das Hotel ausgewiesen worden seien, auch weiterhin vorhanden sein müssten. Kleves Technischer Beigeordneter Rauer teilte mit, dass dort alle ausgewiesenen Pkw-Plätze erhalten bleiben. Auch Gebing sieht in dem Bensdorp-Gelände mehr Potenzial, als dort allein Gewerbe anzusiedeln.

Quelle: RP
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