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Niederrhein
Hendricks begrüßt Start des Freiwilligendienstes

Niederrhein. "Die vielen ehrenamtlichen Helfer, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren, geben unserer Gesellschaft ein menschliches Gesicht. Deshalb freue ich mich, dass der Bund im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) bis zu 10.000 neue Bundesfreiwilligendienstplätze mit Flüchtlingsbezug finanzieren wird", sagt die Kreis Klever SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks. Im Rahmen des Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen für den "Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug" geschaffen.

"Es ist toll, dass die ersten Bundesfreiwilligen, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren wollen, nun schon im Dezember starten können", meinte Hendricks weiter. Der Bund schafft neben den bestehenden 35.000 Stellen 10.000 zusätzliche Plätze, um die Flüchtlingsarbeit zu unterstützen. Neben deutschen Freiwilligen können sich auch Asylberechtigte und Asylbewerber, die in Deutschland bleiben werden, auf die zusätzlichen Bundesfreiwilligendienstplätze bewerben.

"Wir sollten das Potential, das Flüchtlinge mitbringen, nicht vernachlässigen. Dass Flüchtlinge selbst mit anpacken, ist für die Akzeptanz in der Gesellschaft und für ihre Integration sehr wichtig", erklärt Barbara Hendricks. So sind bei einem Einsatz von Flüchtlingen bei Bedarf Intensivsprachkurse von vier Wochen, zu Dienstbeginn aber auch einsatzbegleitenden Maßnahmen vorgesehen.

Die Stellen werden je zur Hälfte vom Bundesamt für Familie und gesellschaftliche Aufgaben sowie den verbandlichen Zentralstellen vergeben. Die 5000 Stellen des Bundesamts werden nach dem sogenannten "Königsteiner Schlüssel" auf die Bundesländer verteilt.

Das Sonderprogramm "Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug" ist zunächst bis zum 31. Dezember 2018 befristet. Sämtliche praktische Informationen und Formulare sind unter im Internet unter www.bundesfreiwilligendienst.de verfügbar.

Quelle: RP
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