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Kleve
Hilfe durch NetzWerk psychische Gesundheit

Kleve. Viele Menschen in Nordrhein-Westfalen (NRW) leiden unter psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Burnout, Angststörungen oder Schizophrenie. Das belegt auch der aktuelle Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK): Psychisch bedingte Fehlzeiten machen landesweit 18,5 Prozent aller Krankschreibungen aus. Um die ambulante Versorgung psychisch Erkrankter zu verbessern, hat die TK das "NetzWerk psychische Gesundheit" (NWpG) ins Leben gerufen.

Gemeinsam mit dem Hauptpartner der Gesellschaft für psychische Gesundheit (GpG) in NRW, hat die TK mit dem Verein Papillon für den Kreis Kleve einen Kooperationspartner vor Ort gefunden. Niedergelassene Ärzte, Sozialarbeiter, Fachpfleger und Therapeuten arbeiten bei diesem ambulanten Angebot eng zusammen. "Sie unterstützen die Patienten möglichst so, dass diese trotz ihrer psychischen Erkrankung im gewohnten familiären, beruflichen und sozialen Umfeld bleiben können.

Auch die AOK Rheinland/Hamburg und die KKH Kaufmännische Krankenkasse sind dem Netzwerk beigetreten. "Die psychiatrische Versorgung in Deutschland ist vom stationären Sektor dominiert - ganz anders als beispielsweise in den skandinavischen Ländern oder den Niederlanden. Wir wollen nicht zuletzt der Hospitalisierung entgegenwirken", betont Bruno Overkamp, stellvertretender Regionaldirektor Kreis Kleve der AOK Rheinland/Hamburg.

Quelle: RP
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