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Kreis Kleve
HSRW mit Aktionen zur Gründerwoche

Kreis Kleve. Auszeichnung für Studierende der Hochschule Rhein-Waal und ihre Ideen

Die Hochschule Rhein-Waal war erneut Partner der "Gründerwoche Deutschland" unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Vorrangiges Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, die Studierenden für die Themen "Gründung" und "Start-up" zu interessieren und darüber zu informieren.

Im Rahmen der Gründerwoche hat die Hochschule für ihre Studierenden zum dritten Mal einen Ideen- und Gründerwettbewerb ausgeschrieben - den "Best-Idea-Cup". Hier konnten sich die Studierenden im Vorfeld mit einer Start-up-Idee, einem Businessplan oder einer Firmengründung bewerben. Der Förderverein Hochschule Rhein-Waal der Förderverein der Hochschule Rhein-Waal - Campus Cleve und das Wirtschaftsform Niederrhein vergaben für die besten Beiträge Geld- und Sachpreise. Dazu wurden ausgewählte Beiträge in einem "Business Pitch" vorgestellt, der die Studierenden vor die Aufgabe stellte, das Auditorium und die Jury in einer fünfminütigen Präsentation zu überzeugen. Der Studierende Niklas Palm aus dem Studiengang "International Relations" wurde für seine Idee einer intelligenten Warensicherung im Einzelhandel, die es dem Kunden ermöglicht, via Smartphone zu zahlen und die Warensicherung so aufzuheben, ausgezeichnet.

Auch Ralph Theodori aus dem Studiengang "Communication and Information Engineering" erhielt einen Preis. Er präsentierte mit seiner Idee "EyeCatch" eine Möglichkeit, das Smartphone zu einem Notfall-Assistenzsystem zu erweitern. Über das Smartphone können so in Notsituationen beispielsweise Opfer geortet oder Rettungsdienste koordiniert werden.

Ein weiterer Preis ging an die Studierenden Luiz Bueno Henrique, Julian Peschel und Andreas Markwart aus den Studiengängen "Information and Communication Design", "Medien- und Kommunikationsinformatik" und "Communication and Information Engineering", für ihre Geschäftsidee für einen Bausatz eines automatischen Roboterarms, den sie beispielsweise für die Anwendung im Schul- und Bildungsbereich entwickelt haben. Dieser kann z.B. Schülerinnen und Schülern die Bereiche der Robotik und Elektronik anwendungsorientiert näher bringen.

Mateo Klemmayer, Geschäftsführer der Polyoptics GmbH aus Kleve referierte über die Leidenschaft und Erfahrung aus dem Bereich der Unternehmensgründung und -führung. Ein weiteres Highlight der Gründerwoche war die Veranstaltung "Start-Up in Germany", die sich insbesondere - aber nicht ausschließlich - an die internationalen Studierenden der Hochschule Rhein-Waal richtete. Waldemar Nickel von der Bundesagentur für Arbeit beantwortete alle Fragen rund um den Jobeinstieg in Deutschland und präsentierte die Unternehmensgründung als einen möglichen Weg in die Berufswelt.

Dr. Gerhard Heusipp, Leiter des Zentrums für Forschung, Innovation und Transfer der Hochschule Rhein-Waal und Andrea da Silva, die die Gründerwoche an der Fakultät Kommunikation und Umwelt am Standort Kamp-Lintfort betreut, wollen auch im nächsten Jahr wieder ein vielfältiges Programm für die Studierenden und alle Gründungsinteressierten anbieten. "Es ist immer wieder beeindruckend, wie viele tolle Ideen unsere Studierenden haben und mit welcher Motivation sie auch an die Umsetzung gehen", freut sich Heusipp.

Quelle: RP
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