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Kleve
IHK und Klever Bürgermeisterin suchen Chancen für Zusammenarbeit

Kleve. Die Klever Bürgermeisterin Sonja Northing und IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Dietzfelbinger haben sich zu einem ersten offiziellen Gespräch getroffen. Dabei wurden Möglichkeiten zur Kooperation ausgelotet - insbesondere bei den Themen Integration und Standortentwicklung sehen beide Seiten gute Möglichkeiten.

" Kleve ist einer der Glanzstandorte des Niederrheins", lobte Dietzfelbinger die Kreisstadt. Das Besondere an Kleve seien die in vielen Aktivitätsfeldern hohe Leistungsfähigkeit. Als Mittelzentrum mit hoher Strahlkraft ziehe der Einzelhandel viele Kunden aus dem Umland, insbesondere aus den benachbarten Niederlanden an. Die Ansiedlung der Hochschule, gepaart mit der behutsamen Innenstadtentwicklung sei ebenso ein Vorzeigemodell wie der gelungene Strukturwandel vom Produktions- zum Dienstleistungs- und Wissenschaftsstandort. Die IHK setze sich dafür ein, dass die Stadt auch zukünftig attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmen und Fachkräfte biete.

Bürgermeisterin Northing begrüßte die Bereitschaft der IHK, ihre Expertise bei gemeinsamen Themen vor Ort einzubringen. "Ein enger Austausch ist mir wichtig, um gute Dinge gemeinsam voranzubringen", betonte Northing. Diese offene Dialogkultur im Dienste der Sache wünsche sie sich als Bürgermeisterin insgesamt für das Zusammenwirken von Politik, Verwaltung und Interessensvertretungen in Kleve. Neben Northing und Dietzfelbinger nahmen daher an dem Gespräch auch der Klever Wirtschaftsförderer Joachim Rasch und IHK-Zweigstellenleiter Andreas Henseler teil, die bereits gemeinsam als Geschäftsführung des Technologie-Zentrums Kleve agieren. Im Sinne des Kooperationsgedankens wurden weitere Gespräche für die nähere Zukunft verabredet. Neben einem Dialog über die Entwicklung der städtischen Haushaltssituation und gemeinsamen Aktionen zur Förderung des Wirtschaftsstandorts Kleve, wie etwa dem Projekt "Heimat shoppen", liegt der Fokus weiterer Aktivitäten vor allem im Bereich der Integration. Dabei geht es sowohl um die Kontaktvermittlung zwischen Schülern und Unternehmen als auch um die Bemühungen zur Integration von Asylbewerbern in den lokalen Arbeitsmarkt.

Quelle: RP
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