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Kalkar
Im Internet lauern Gefahren

Kalkar. "Gefahren im Internet - Smartphone, Facebook, WhatsApp & Co": Unter diesem Motto stand das Projekt der Medienscouts des Jan-Joest-Gymnasiums in Kalkar. Die Mädchen und Jungen der Jahrgangsstufe 6 wurden durch Oberkommissar Hellwig in die "Gefahren des Netzes" eingeführt. Dabei waren sich die Schüler doch absolut sicher, alles richtig im Internet zu machen. Doch im Laufe seines Vortrages zu den Themen Cybermobbing, Gewaltvideos auf dem Handy, Einstellen von urheberrechtlich geschützten Fotos und Videos bei Youtube oder illegale Film- und Musikdownloads - wurde vielen Jugendlichen bewusst, wie wenig sie über diese Gefahren der Mediennutzung wissen. Auch die Konsequenzen scheinbar harmloser Aktivitäten im Netz waren vielen nicht klar. Denn die neuen Medien sind für sie allgegenwärtig und sie wachsen ganz selbstverständlich mit ihnen auf. Im zweiten Teil folgte ein Workshop unter der Leitung der Medienscouts des JJG. Hier konnten Fragen der Schüler, die sich aus dem Vortrag ergeben haben, besprochen werden. Im Anschluss gab es die Möglichkeit, die Smartphones mit den Medienscouts auf Datensicherheit und Schutz der Privatsphäre zu überprüfen und Änderungen vornehmen. Einen weiteren Schwerpunkt des Workshops legten die Medienscouts auf das Thema Cybermobbing, denn fast jeder kennt jemanden, der davon betroffen ist. Vor allem über WhatsApp ist die Hemmschwelle zu beleidigen oder zu diskreditieren sehr niedrig. Dies konnten die Schüler aus ihrem Alltag nur bestätigen. So wurden mit den Medienscouts Verhaltensregeln im Chat und Möglichkeiten sich im Falle eines Cybermobbings zu wehren, erarbeitet.

Der Projektabschluss fand am Jan-Joest-Gymnasium statt. An diesem Abend hatten die Eltern die Möglichkeit, sich über die Gefahren im Internet unter der Leitung von Oberkommissar Hellwig und den Medienscouts des JJG zu informieren und auszutauschen.

Quelle: RP
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