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Kleve
Imker richten Hotline für Bienenschwärme ein

Kleve. Der Schwarm ist für die Bienenvölker die natürliche Art der Vermehrung; dabei verlässt die Königin mit gut der Hälfte der Bienen (und das können rund 20.000 Bienen sein) den Stock und sucht eine neue Bleibe, während die verbliebenen Bienen zuhause eine neue Königin aufziehen. Wenn Imker oder die Imkerin dies nicht bemerkt und die Bienen wieder einfängt, macht sich der Schwarm auf den Weg zu dem Ort, den Kundschafterinnen als den besten zur Gründung einer neuen Bleibe ausgewählt haben. Nicht immer können Menschen damit einverstanden sein - wer mag schon ein Bienenvolk auf dem Balkon? Und auch für die Bienen ist es nicht gut, ohne imkerlichen Beistand zu leben, denn ohne Behandlung gegen die Varroamilben im Herbst überstehen die meisten Völker den Winter leider nicht.

Wer einen Bienenschwarm in Kleve oder Umgebung gesichtet hat, kann sich daher an den Kellener Imkerverein wenden; die Bienen-Fachleute holen die Bienen ab. In aller Regel sind Schwarmbienen ausgesprochen friedlich; Gefahr besteht eigentlich nur, wenn die Schwarmtraube geschlagen oder gequetscht wird (so wie im vergangenen Jahr der auf den Schienen der Draisine liegende Schwarm, der richtiggehend überrollt wurde) oder sich noch fliegende Bienen in den Haaren verfangen und dann in Panik geraten. Mit einer Kopfbedeckung kann man sich den Bienen ruhig nähern. In diesem Jahr richtet der Kellener Imkerverein erstmals eine Schwarm-Hotline ein. Die Schwarmfänger Bernd Hübbers, 0157 37 947 848, und Marco Janßen, 0151 573 269 54, sind telefonisch zu erreichen

Quelle: RP
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