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Kreis Kleve
Immer weniger schweinehaltende Betriebe

Kreis Kleve. Im Landhaus Beckmann in Kalkar-Kehrum fand nun die Jahresmitgliederversammlung des Kreisvereins für Schweineproduktion Kleve statt. Der Vorsitzende Bernhard Stenmans aus Kevelaer begrüßte die Mitglieder und Ehrengäste des Kreisvereins für Schweineproduktion im Landhaus, die zahlreich erschienen waren.

Dem Kreisverein für Schweineproduktion gehören 112 Mitglieder an, die überwiegend auch dem Schweinegesundheitsdienst angeschlossen sind. Im Geschäftsbericht, vorgetragen von der Kreistierzuchtberaterin Alexandra van de Flierdt, wurde von einer deutlich verschlechterten wirtschaftlichen Lage in Ferkelerzeugung und Mast im Wirtschaftsjahr 14/15 aufgrund der stark gefallenen Erzeugerpreise berichtet. Die biologischen Leistungen der hiesigen Betriebe konnten in beiden Bereichen der Schweineproduktion gesteigert werden. Dies zeige, dass das Know How der schweinehaltenden Betriebe in der Region auf einem sehr hohen Niveau liege. Durch die allgemein schlechte wirtschaftliche Lage in der Schweinehaltung verringert sich die Anzahl der Betriebe und der in Kreis Kleve gehaltenen Schweine stetig, so van de Flierdt.

Der Vorsitzende Bernhard Stenmans wurde in seinem Amt bestätigt. Weiterhin wurden gewählt: Markus Boekholt aus Goch (stellvertretender Vorsitzender), Martin Dicks aus Weeze, Klaus Düngelhoef aus Kevelaer, Wilhelm Hellmanns aus Rheurdt, Dirk Janßen aus Bedburg-Hau, Jakob Nick aus Kerken, Andreas Paessens aus Geldern und Rudolf Verhaag aus Goch.

Im ersten Referat des Abends stellte Stefan Leuer von der Landwirtschaftskammer NRW Handlungsmöglichkeiten der Schweinehalter in der schwierigen wirtschaftlichen Lage dar. Hierbei wurde schnell deutlich, dass nur die besten Betriebe langfristig kostendeckend wirtschaften können, und es somit zu einem Strukturwandel in der Schweinehaltung kommen wird. Daher sei es besonders wichtig, kontinuierlich Leistungsreserven zu mobilisieren, um weiterhin am Markt bestehen zu können.

Dr. Sandra Löbert (Schweinegesundheitsdienst LWK NRW) wies zum Abschluss in ihrem Vortrag auf häufige Fehler bei der Eingabe in die Tierarzneimitteldatenbank hin.

Quelle: RP
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