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Dr. Heide Naderer
In der Region verwurzelt, in der Welt vernetzt

Dr. Heide Naderer: In der Region verwurzelt, in der Welt vernetzt
FOTO: Gottfried Evers
Kleve. Die Präsidentin der Hochschule Rhein-Waal über das neue Semester, das in der kommenden Woche startet. Die Hochschule wirbt weiter mit Internationalität und Forschung.

Frau Naderer, das neue Semester beginnt nächste Woche, wo steht die Hochschule Rhein-Waal heute?

Heide Naderer Wir freuen uns auf die vielen neuen Studierenden, die sich bewusst für ein Studium bei uns entschieden haben und die wir in der kommenden Woche an unserer Hochschule begrüßen können! Wir sind in der Region verwurzelt und mit der Welt vernetzt. Auf den beiden Campussen werden in Forschung und Lehre ein wissenschaftlicher und internationaler Diskurs sowie ein werteorientierter und kultureller Austausch gelebt, den wir zukünftig noch weiter vorantreiben und fördern werden.

Bis jetzt konnte die Hochschule mit ihrer internationalen Ausrichtung punkten. Soll das auch künftig so sein?

Naderer Die internationale Ausrichtung der Hochschule ist für uns von besonderer Bedeutung und macht uns deutschlandweit einzigartig. Das Profil der 'internationalen Hochschule' wird daher auch zukünftig eine vorrangige Rolle in der Weiterentwicklung der Hochschule einnehmen. Die Internationalität soll in allen Aktivitätsbereichen der Hochschule: Studium - Lehre - Forschung - Transfer - Weiterbildung durch aufeinander abgestimmte, qualitativ orientierte Maßnahmen umgesetzt werden.

Die Hochschule Rhein-Waal wurde mit ihrer Gründung gleich als forschende Hochschule angelegt, damals eigentlich ungewöhnlich für eine Fachhochschule.

Naderer Auch der Forschung misst die Hochschule weiter einen hohen Stellenwert bei. Die Verbindung zwischen Forschung, Studium und Lehre wird als wichtiger Baustein des Wissensabgleichs, der Wissenserneuerung und des Wissenstransfers zukünftig weiter ausgebaut werden. Mit ihrer anwendungsorientierten, interdisziplinär und international ausgerichteten Forschung erwirkt die Hochschule bereits heute einen wichtigen und aktiven Wissenstransfer in die Region (auch in die Euregio), aber auch international. Damit leistet sie auch einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Gesellschaft insgesamt. Neben ausgewiesener wissenschaftlicher Expertise und Know-how verfügt die Hochschule über eine hervorragende und neue Forschungsinfrastruktur als Basis für die verstärkte Zusammenarbeit mit Unternehmen und anderen externen Akteuren in den nächsten Jahren.

Wie fördern Sie die Verbindung von regionaler Wirtschaft und Hochschule?

Naderer Im Rahmen der durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderten Projekte "3D-Kompetenzzentrum Niederrhein" und "Innovations- und Gründungsoffensive Niederrhein" wird dieser Wissens- und Technologietransfer in die Region unterstützt.

Noch wichtiger ist der Kontakt der Studenten zur Wirtschaft. Was macht die Hochschule an diesem Punkt?

Naderer Der Career Service der Hochschule wird aktuell als das Bindeglied zwischen den Studierenden sowie den Absolventinnen und Absolventen und der Wirtschaft bei uns ausgebaut. Hier erfolgt der 'Transfer über Köpfe'. Zudem muss sich eine Hochschule auch daran messen lassen, wie gut ihre Absolventinnen und Absolventen sind und wie schnell sie einen adäquaten Arbeitsplatz finden. Wir wollen mit dieser Ausweitung der career service Angebote auch die noch engere Vernetzung mit der eu-regionalen Wirtschaft fördern.

Danke für das Gespräch.

MATTHIAS GRASS STELLTE DIE FRAGEN

Quelle: RP
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