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Kreis Kleve
Intensivpädagogische Plätze für Grundschüler

Kreis Kleve. Bildungsthemen standen im Fokus der jüngsten Kreistagssitzung: Eine Fachschule für Wirtschaft mit der Fachrichtung Betriebswirtschaft / Absatzwirtschaft soll am Berufskolleg Kleve eingerichtet werden. Ebenfalls ohne Gegenstimmen ging die Beschlussvorlage aus dem Ausschuss durch, einen Bildungsgang Landwirtschaftsfachwerker - ebenfalls am Berufskolleg Kleve - zu installieren. Dabei handelt es sich um eine etwas "abgespeckte" Ausbildung, die jungen Leuten zu Gute kommt, die mit dem theoretischen Lernstoff Schwierigkeiten haben, im Praktischen oft aber durchaus Stärken haben. "Als Mitarbeiter auf dem Hof oder in einer Gärtnerei können sie sehr wertvolle Kollegen sein", sagte der RP ein Landwirt. Schließlich müsse und wolle sich nicht jeder selbstständig machen.

Ebenfalls mit einem einstimmigen Kreistagsbeschluss abgesegnet wurde das Vorhaben, einen intensivpädagogischen Förderort für den Bereich Primarstufe (Grundschulkinder) einzurichten. Dabei geht es darum, Kinder mit Lern- und Entwicklungsstörungen an Förderschulen zu unterrichten, die auf sie spezialisiert sind. Jugendliche werden je nach benötigten Schwerpunkten in drei Förderzentren im Kreis unterrichtet, für die Jüngeren musste eine Nachfolgelösung für die aufgelöste Virginia-Satir-Schule in Kevelaer her. Derzeit werden noch einige Schüler mit Defiziten in der emotionalen und sozialen Entwicklung am Standort Weeze betreut. Da auch dieser Standort nun ausläuft, werden 24 neue Plätze für emotional und sozial förderbedürftige Kinder im Grundschulalter der Astrid-Lindgren-Schule in Goch zugeordnet. Genutzt werden dafür weiterhin die Weezer Räume.

(nik)
 
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