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Kleve
Internationales Flair beim Mifgash-Festival

Kleve. Am 26. August wird auf dem Gelände des Meyerhofs ein Fest der Begegnung gefeiert. Auch die Klever Jazz-Freunde sind dabei. Von Maximilian Krone

Ein idyllisch gelegenes, altes Bauernhaus, ein verträumter Garten und eine Scheune - der perfekte Rahmen für ein Musikfestival der etwas anderen Art. Mifgash, so heißt die Musikveranstaltung auf dem Meyerhof, die am 26. August bereits zum vierten Mal stattfindet und für die die Organisatoren bereits seit Monaten planen.

Mit Erfolg, meinen Marie-Helén und Marco van Heys, die Gastgeber des Festivals. "Wir haben wieder tolle Künstler und viele Stände für Mifgash gewinnen können", sagen sie. Wegen der vielen Familien, die das Fest im vergangenen Jahr besucht hätten, beginnt die Veranstaltung in diesem Jahr schon um 14 Uhr. Die Besucher können dann bis 0 Uhr über das Gelände schlendern, internationale Küche kosten und am Abend natürlich auch einigen Bands lauschen.

"Das erste Scheunenkonzert beginnt um 19 Uhr. In diesem Jahr haben wir es geschafft, drei Musikacts zu bekommen", sagt Marco van Heys. Mit dabei ist die Swingband "Tape Five". Dies wurde möglich, da die Klever Jazz-Freunde ihr Sommerkonzert in diesem Jahr beim Festival stattfinden lassen. Eröffnet wird das Bühnenprogramm von der Klever Tanzgruppe "Kalle Breakers", bevor das Klever Freundschaftsorchester (Klefor) das erste Konzert des Abends spielt. Den Abschluss bildet der Auftritt der niederländischen Gruppe "Voodoovibes", die für afrikanische Klänge sorgen werden. "Gespielt wird in der großen Scheune neben dem Haus. Wir werden das Innendach und die Giebel mit Lampen wieder ausleuchten, so dass eine ganz spezielle Stimmung entstehen wird", sagt Marco van Heys, der als gelernter Tontechniker auch für die passende Akustik sorgen wird.

Neben der Musik gibt es auf dem Gelände während des gesamten Tages auch mehr zu erleben. "Aus einem alten Tennisplatz machen wir zusammen mit einem Sponsor ein großes Beachvolleyball-Feld, auf dem jeder mitspielen kann", sagt das Paar van Heys. Ein paar Meter davon entfernt beginnt eine große Weide, auf der Lamas stehen, die bereits im vergangenen Jahr zum Besuchermagneten wurden.

Auf der großen Wiese neben dem Haupthaus werden wieder Stände aufgebaut. Dort soll es neben Kulinarischem - der Fokus liegt auf arabischer Küche - auch Informationsstände geben. Denn das Festival verstehen alle Organisatoren als Ort der Begegnung. "Wir wollen alles unternehmen, was zum friedlichen Miteinander der Kulturen beiträgt", sagt Ron Manheim. Er ist Vorsitzender des Vereins Beth Hamifgash, der sich unter anderem für Integration einsetzt. Und so werden beim Festival auch Flüchtlinge helfen. "Die ganze Veranstaltung ist darauf ausgerichtet, dass Begegnungen stattfinden, das hat auch in den vergangenen Jahren gut geklappt", sagt Manheim.

Die Veranstalter rechnen mit rund 600 Besuchern. Darunter werden auch wieder viele Kinder sein, für die es einige Aktionen gibt. "Neben dem Kinderschminken konnten wir das Emmericher Tik-Figurentheater gewinnen, das ein Stück zum Thema Integration und Vielfalt aufführen wird", sagt Marie-Helén van Heys. Daneben werden Tanzworkshops und eine Schnitzeljagd angeboten. Einen Shuttlebus zum Veranstaltungsgelände soll es in diesem Jahr - anders als im Vorjahr - nicht geben. Die Nutzung sei 2016 zu gering gewesen, sagen die Veranstalter.

Quelle: RP
 
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