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Niederrhein
"Jeder Tod hat sein Gelächter"

Niederrhein. "Jeder Tod hat sein Gelächter" ist das Thema der Fachtagung der Hospizgruppen am unteren Niederrhein am Sonntag, 22. Oktober, von neun bis 17 Uhr in der Wasserburg Rindern. "Wie kommt man auf diesen Titel?" ist die Frage bei einem Pressegespräch mit Inge Kunz (Omega-Regionalgruppe Bocholt), Andrea Bendfeld (Ambulanter Hospizdienst Rees), Hannelore Polth-Vermaten (Omega-Regionalgruppe Bedburg-Hau), Birgit Stienen (Koordinatorin Hospizdienst Caritas Geldern-Kevelaer) und Barbara Blau (Fachbereichsleiterin Caritas und Sozialethik Wasserburg Rindern). Von Werner Stalder

"Dr. Georg Schwikart hat darüber ein Buch geschrieben, das sich mit Humor angesichts von Sterben und Tod befasst", sagt Inge Kunz. Und Barbara Blau ergänzt: "Ein Thema, bei dem man im ersten Augenblick vielleicht stutzt und fragt: Humor in der Sterbebegleitung - geht das?" Was, wem und wie Humor in der Sterbebegleitung helfen kann, das sind die Inhalte der Fachtagung für Ehrenamtliche in der Hospizarbeit. Der Tag in der Wasserburg beginnt mit einem Grußwort der Pastoralreferentin Nicole Coenen aus Goch.

Dann folgt das Vortragsgespräch "Humor in der Sterbebegleitung? Eine Ermutigung für helfende Laien." Referent ist Christian Heeck, Kulturreferent des Universitätsklinikums Münster. Vor dem zweiten Vortragsgespräch gibt es in "Murmelgruppen" Zeit zum Fragen und Austausch. Dr. med. Petra Klapps ist Fachärztin für Neurologie, Psychotherapeutin, Pantomime und Clown vom Kolobri-Institut Köln. Ihr Thema: Humor - eine Leichtigkeit des Seins im Leben und im Sterben.

" Den Schlusspunkt setzen die "Fifty Fifties" aus Rhede, die mit Witz und Leidenschaft durch die Schlagerwelt der 50er Jahre führen. Birgit Stienen sagt: "Wir stellen immer wieder fest, wie wichtig das Lachen ist, für die Betroffenen wie für die Begleiter". Barbara Blau: "Vielleicht hatte Wilhelm Busch recht, als er sagte: 'Humor zu haben ist die List, zu lachen, wenn's zum Weinen ist." Zielgruppe der Fachtagung sind ehrenamtliche Sterbebegleiter, Menschen, die die Hospizarbeit kennenlernen oder sich engagieren möchten sowie Mitarbeitende in Einrichtungen der Alten- und Krankenhilfe.

Gemeinsame Veranstalter sind folgende Hospizgruppen: Bedburg-Hau, Bocholt, Dinslaken, Emmerich, Haldern und Rees, Kamp-Lintfort, Kevelaer, Kleve, Rheinberg, Goch-Uedem-Xanten-Sonsbeck und Wesel,. Teilnahmegebühr 35 Euro inklusive Verpflegung und Getränke. Anmeldungen an: Wasserburg Rindern, Wasserburgallee 120, 47533 Kleve, Tel. 02821 7321717, E-Mail: info@wsserburg-rindern.de

Quelle: RP
 
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