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Kreis Kleve
Jobcenter Kreis Kleve betreut 9599 Bedarfsgemeinschaften

Kreis Kleve. Auch wenn die Zahl der SGB-II-Bedarfsgemeinschaften (BG) im August etwas gesunken ist (minus 104), so bleibt sie mit 9599 auf hohem Niveau. Das Jobcenter Kreis Kleve legte nun den Monatsbericht zur Grundsicherung für Arbeitsuchende vor. Die August-Statistik zeigt, dass in den 9599 Bedarfsgemeinschaften 17.850 Menschen leben, die auf Sozialleistungen angewiesen sind. Hiervon sind 13.056 "erwerbsfähig". Das bedeutet, dass sie im Erwerbstätigen-Alter und nicht durch Krankheit oder Behinderung auf absehbare Zeit außerstande sind, mindestens drei Stunden täglich erwerbstätig zu sein. Eine weitere Gruppe sind die 4794 Sozialgeldempfänger. Hierbei handelt es sich in der Regel um Kinder. Mehr als die Hälfte ist zwischen 25 und 49 Jahre alt.

Die Vermittlungszahlen in den ersten Arbeitsmarkt werden mit einer dreimonatigen Wartezeit in der Statistik abgebildet. Im April konnten 293 Personen in eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit vermittelt werden. 161 Leistungsbezieher nahmen einen Minijob auf. Damit stieg die Zahl der Arbeitsvermittlungen auf 454 und setzt die Phase hoher Vermittlungszahlen fort. Zum Vergleich: Im April 2016 wurden 395 Personen in Arbeit vermittelt. "Neben der guten Wirtschaftslage tragen die Akteure in den Jobcentern und den Unternehmen dazu bei, dass diese Menschen eine Chance auf Unabhängigkeit von Sozialleistungen erhalten", so Landrat Wolfgang Spreen.

Im Kreis Kleve erhalten 6,5 Prozent der Einwohner die Grundsicherung für Arbeitsuchende. Dies stellt sowohl im Vergleich zu Bund (7,8) und Land (9,9) als auch zu den Nachbarkreisen Wesel (8,1) und Viersen (7,1) einen vergleichsweise guten Wert dar. Im Juli 2017 wurde zur Erfüllung des Aufgabenspektrums des SGB II ein Betrag in Höhe von rund 10,26 Millionen Euro aufgewendet. Auf den Kreis Kleve und die Kommunen entfielen etwa 2,77 Millionen Euro für die Kosten der Unterkunft. Im Juli wurden für die Kosten der Unterkunft durchschnittlich 402,35 Euro je Bedarfsgemeinschaft gezahlt.

Quelle: RP
 
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