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Kleve
Jugend auf dem Kreuzweg

Kleve. UEDEM / WEEZE Um 19 Uhr beginnt heute in der Laurentiuskirche Uedem der Jugendkreuzweg. In sieben Stationen können die Jugendlichen etwas vom Leid Jesu erfahren, bevor man sich zum gemeinsamen Gedankenaustausch bei einer Suppe im Pfarrheim niederlässt. Pastoralreferentin Anne Redgers erläuterte im Gespräch mit RP-Mitarbeiterin Rita Hansen die Hintergründe.

Warum ist Ihnen der Jugendkreuzweg wichtig?

Anne    Redger Der Kreuzweg Jesu ist mir wichtig, weil unser Gott weiß, was Leiden heißt und deshalb auch weiß, was es bedeutet, wenn wir Leid erfahren. Das finde ich besonders für Jugendliche eine wichtige Erfahrung. Wunderschön finde ich, dass sich an diesem Tag in allen Orten die Menschen auf den Weg machen – und das sogar auf ökumenischer Basis.

Wer organisiert den Jugendkreuzweg?

Redger Den Jugendkreuzweg gibt es schon sehr lange, seit einigen Jahren ist er ökumenisch. Der Termin ist immer der Freitag vor dem Karfreitag, bistumsweit. Es gibt Vorlagen mit allen Materialien, die zur Vorbereitung benötigt werden. In diesem Jahr liegt die Hauptverantwortung für die nähere Region bei der Kirchengemeinde Uedem.

Der Jugendkreuzweg ist nicht nur für Jugendliche aus Uedem ...

Redger Nein, an den sieben Stationen werden sich Gruppen und Vereine aus unterschiedlichen Orten einbringen: Die Messdiener aus Goch und Uedem, Jugendliche aus Weeze, die evangelische sowie die freie evangelische Kirchengemeinde und die Pfadfinder aus Goch.

Welche Stationen werden besucht?

Redger Wir beginnen in der Pfarrkirche Uedem, besuchen dann das Ehrenmal am Turmwall, gehen zum Laurentiushaus und zum Friedhof, danach zum Kloster der Seligpreisung und zur Stele, die an die alte Synagoge erinnert. An den anderen Stationen bringen sich die einzelnen Gruppen ein und arbeiten das Thema auf. Der Abschluss findet wieder in der Kirche statt. Dort besteht für jeden die Möglichkeit am mit Stacheldraht versehenen Kreuz mit einer Rose seine Trauer über den Leidensweg und Tod Jesu auszudrücken.

Gibt es in diesem Jahr eine Besonderheit beim Kreuzweg?

Redger Der trägt den Titel "Kreuz-Worte". Es sind in diesem Jahr ganz besondere, ganz andere Bilder und er ist auf Deutsch und Französisch erarbeitet worden, da er durch eine Arbeitsgruppe in Taizé entstand.

Info Herzliche Einladung an alle Jugendlichen, die sich mit Gleichgesinnten auf den Weg Jesu machen wollen.

Quelle: RP
 
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