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Kalkar
Kalkar genießt ,leckere' Spätsommertage

Kalkar: Kalkar genießt ,leckere' Spätsommertage
Die leckeren Häppchen samt Dessert und passendem Getränk kamen bei den Gästen bestens an. FOTO: Klaus-Dieter Stade
Kalkar. Selbst im Regen kamen vor Jahren reichlich Gäste, um sich von der Leistungsfähigkeit der Kalkarer Gastronomen zu überzeugen. Kein Wunder also, dass bei diesmal bestem Wetter die Genussmenschen nur so herbei strömten. Von Anja Settnik

Bis 18 Uhr, dem offiziellen Eröffnungstermin, warteten die Gäste gar nicht erst. Als Harald Münzner nach dem Mikrofon griff, um die Besucher von "Kalkar genießen" zu begrüßen, waren die schon längst mit dem Verkosten beschäftigt. Denn das Wetter war prächtig, freundliche weiße Pagodenzelte und wunderbare Gerüche lockten. Einmal mehr war der Zulauf zu einem der beliebtesten Feste in Kalkars Jahreskalender immens. Stolz durften alle Akteure der Werbegemeinschaft, der Gastronomie und der Stadtspitze sein. "An einem Freitagabend eine solche Kulisse zu sehen - das ist schon sehr begeisternd", sagte Bürgermeisterin Britta Schulz im RP-Gespräch.

Zwei prächtige Spätsommertage, nachdem sich die Sonne wochenlang kaum hatte sehen lassen - ein Riesenglück für die Veranstaltung. Da stand schon zum Start fest, dass kaum mehr etwas schief gehen konnte. Für die Bürgermeisterin war "Kalkar genießen" ein Anlass, allen, die an der Organisation mitgewirkt hatten, zu danken. "Zumal ja schon den ganzen Sommer über auf dem Marktplatz etwas los war, woran viele Menschen beteiligt waren." Die "Sandstadt", kürzlich wieder "abgebaut", hat sich innerhalb kürzester Zeit etabliert und ist zum Anziehungspunkt für Viele geworden. Weil provisorische Küchen eben nicht "mal eben" in Zelten zu installieren sind, galt den Gastronomen, die parallel zu ihrem Restaurantbetrieb das Event-Kochen auf dem Marktplatz betrieben, größte Anerkennung.

Und es schmeckte! Wohl kaum jemand ließ es bei einer Portion bewenden, wo doch so viele Köstlichkeiten auf Entdeckung warteten. Und jeder kleine Gang mit nur fünf Euro berechnet wurde. Bei Sieckmann gab es Schweinemedaillons mit gratiniertem Ziegenkäse und Kürbis-Kartoffel-Rösti. Der Beginenhof, geführt von Peter Kersten, steuerte "Sous vide" (sehr lange bei niedriger Temperatur) gegarten Tafelspitz und Garnelen an einem Salat mit Mango-Dressing bei. Wer dann etwas Süßes wollte, dem wurde "Schwarzwälder Kirsch im Blumentopf" angeboten. Auch andere Gastronomen hatten kleine Nachspeisen vorbereitet, Siekmann zum Beispiel seine beliebte Herrencreme. Carpaccio und geräucherten Lachs steuerte der Ratskeller bei, "Rocco's" überzeugte mit katalanischer Mini-Calzone.

Han Groot Obbink als Kopf von "Kalkar aktiv" war gleichermaßen erschöpft und glücklich, als die Schlangen an den Essensausgaben immer länger wurden. Zum Glcük gab's auch Getränke-Theken, an denen niemand durstig bleiben musste. Und dann gab es ja auch noch Musik, genügend Gesprächspartner und die eine oder andere Unterhaltung wie etwa ein "Tasting", bei dem mit geschlossenen Augen geschmeckt werden musste, was einem auf einem Löffelchen in den Mund geschoben wurde.

Schweinrückensteaks von Op den Huck, Spare Ribs vom Campino, Steak-Streifen mit Pilzen aus der Wunderland-Küche und lauter feine Weine und andere Getränke mundeten den Gästen bestens. Sehr gut, dass diesmal auch (fast) genügend Tische und Bänke aufgebaut waren, um die Genießer in Kalkars Mitte unterzubringen,.

Quelle: RP
 
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