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Kalkar
Kalkars Löschzug Mitte zieht eine Bilanz des vergangenen Jahres

Kalkar. 60 Mitglieder des Löschzuges Mitte der Feuerwehr Kalkar aus dem aktiven Dienst und der Alters- und Ehrenabteilung hat Löschzugführer Christian Umbach zum Jahrestreffen begrüßt. Nach dem Gedenken an die der verstorbenen Kameraden stellte die Löschzugführung den Jahresbericht von 2015 vor.

An 25 Übungsabenden waren von den 40 aktiven Feuerwehrmännern durchschnittlich 26 anwesend. Einige Kameraden sind ebenfalls in der Gruppe der ABC-Erkunder aktiv. Dort haben weitere zwölf Übungsabende im vergangenen Jahr stattgefunden. Zusätzlich zu den Dienstabenden gibt es weitere Termine, an denen die Freiwilligen Feuerwehrmänner in ihrer Freizeit teilnahmen. Dies sind beispielsweise die Hydranten- und Fahrzeugpflege, die Begleitung von St. Martins- und Schützenumzügen, dem Karnevalsumzug, Brandsicherheitswachen, dem Osterfeuer oder die Teilnahme an Ehrungen und Gedenktagen. In Kindergärten und der Grundschule fanden sechs Brandschutzerziehungen statt. Es gibt eine Arbeitsgruppe zur Fahrzeugbeschaffung und einen Festausschuss. Darüber hinaus ist die Kameradschaftspflege ein wichtiger Bestandteil. Aktiv nimmt die Feuerwehr Kalkar Mitte am Osterfeuer, Kalkar in Blüte und dem Nikolausmarkt teil. Außerdem gewannen sie ein Fussballturnier, absolvierten den Orientierungslauf und erfreuten die Kinder bei der Teilnahme von Wunderland on Wheels. Auch die Aus- und Fortbildung ist bedeutsam in diesem Ehrenamt. So nahmen die Kameraden am Truppmann Modul drei und vier, Atemschutzgeräteträger Lehrgängen, Sprechfunker oder der Heißausbildung teil.

Noch nicht erwähnt sind die 72 gefahrenen Einsätze. Ob ein Brand, ein Verkehrsunfall, eine Ölspur oder die Brandmeldeanlage - insgesamt waren die Kameraden 47,5 Stunden im Einsatz. Diese dauerten durchschnittlich 39,4 Minuten.

Und auch 2016 gibt es über die Übungsabende hinaus weitere Veranstaltungen. So feiert der Löschzug Kalkar Mitte sein 90-jähriges Jubiläum, richtet das Stadtfeuerwehrfest aus und bekommt zwei neue Fahrzeuge, welche in den aktiven Dienst genommen werden. Verbunden mit einem hohen Ausbildungsaufwand verbessern diese nicht nur die technische Ausstattung, sondern ebenfalls die Leistungsfähigkeit des Löschzuges Kalkar.

Besonders gefreut haben sich die Beförderten Kameraden. Zum Oberfeuerwehrmann wurden Georg Biesemann, Torsten Houben, Marcel Kwidzinski, Nico Lux, Denis Schatilow, Sven Voutta und Jan van Weegen. Zum Oberbrandmeister wurde Robert Krüger, zum Hauptbrandmeister Frank Albers befördert. Zum Brandinspektor konnte Erwin Grootens ernannt werden.

Dies alles ist nur durch die Unterstützung der Familien möglich, denn alle geleisteten Stunden finden in der Freizeit der Kameraden statt.

Quelle: RP
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