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Prinzentreffen der Rheinischen Post
So jeck ist das Kleverland

So schön war der große Prinzenempfang in Kleve
Kleve. Ja, so muss Karneval sein. Es war das 18. Mal, dass die Rheinische Post zum großen Prinzentreffen ins Klever Kolpinghaus geladen hatte. Und gekommen sind sie alle. Von Peter Janssen

Prinz Helmut, der Sportliche aus Kleve, Laura I., Tulpenprinzessin aus Bedburg-Hau, Kranenburgs Prinz Daniel, der Feurige mit Funkenmariechen Melanie und der Gocher Prinz Johannes III. mit seiner Prinzessin Yvonne II. 

Schon beim Auftakt war klar: Alles ist angerichtet, für einen gelungenen Abend. Gut durchmischt zogen Garden und der dazugehörige karnevalistische Hochadel ins Kolpinghaus ein. Zum Schluss kam der Mann, auf den vor allem die Klever und die Mitarbeiter der Rheinischen Post warteten: Helmut, der Sportliche – Prinz der Kreisstadt. Helmut, Nachname im bürgerlichen Leben Vehreschild, ist RP-Sportredakteur und hatte ein Heimspiel.

Jahrelang moderierte er die Veranstaltung, jetzt stand der 58-Jährige selbst im Mittelpunkt. Welche Bedeutung die Regentschaft des Mannes hat, offenbart ein Blick in die Gästeliste. Denn neben Horst Thoren, dem stellvertretenden Chefredakteur der Rheinischen Post, war auch der Betriebsratsvorsitzende Klaus Peter Kühn aus Düsseldorf angereist.

So war der RP-Prinzenempfang in Kleve 2016 FOTO: Evers, Gottfried

Thoren machte sich gleich beim Start in den Abend bei den Karnevalisten beliebt, als er feststelle: "Hier ist die Stimmung so gut wie im Borussia-Park, und die ist schon sensationell." "Döp, döp, döp, …" - die extrem beliebte Torhymne der Gladbacher schallte durch den Bau. Thoren wusste, womit er in Kleve punkten kann. Der Mann aus der Landeshauptstadt forderte: "Wir dürfen uns den Karneval nicht vermiesen lassen. Denn wo Karneval ist, da ist auch Heimat." Und exzellente Stimmung.

Als Helmut, der Sportliche übernahm, wurde deutlich: Der Mann ist für ein bedeutendes Amt im Karneval mit Talent nur so gesegnet. Nachdem er jahrelang etliche Posten in der fünften Jahreszeit inne hatte, ist er jetzt ganz oben angekommen. Wo der Sportliche derzeit auftaucht, da ist vorne – er ist die Spitze im Klever Kraneval.

"Ich bin mehr als glücklich. Einer meiner Träume ist in Erfüllung gegangen. Es es so schön ist, dafür sorgen auch meine Garde, die Mädels, der Musikzug – alles fantastisch. Wir alleine sind heute mit mehr als 100 Leuten eingezogen. Das hat es hier noch nie gegeben", sagte der Klever Prinz im Kolpinghaus. Christian Breuer, Moderator des Abends, stellte nüchtern fest: "Wenn wir so einen Mann wie Helmut sehen, dann müssen wir uns um den Karneval keine Sorgen machen." Erst recht nicht bei einem weiteren Blick auf die Tollitäten aus Goch, Kranenburg und Bedburg-Hau. Denn auch bei denen gibt es schöne Mädchen und amüsierwillige Gardisten.

Geehrt wird bei dem Treffen im Kolpinghaus immer reichlich. Nahezu im Paket wechseln Prinzenorden den Besitzer. Die meisten hingen am Ende um den Hals von Jürgen Loosen. Der Redaktionsleiter der Rheinischen Post Kleve hatte reichlich Metall für die gute Berichterstattung über die fünfte Jahreszeit erhalten.

Nach jedem Prinzentreffen wird überlegt: Wie war es diesmal? War es das beste? Keine Frage, 2016 liegt vorne. Dafür sorgten: blendend aufgelegte Tollitäten, bezaubernde Tanzmariechen, trinkfeste Garden und eine eindrucksvolle Gästeliste. Ein Abend, der die Vorfreude auf 2017 steigert. Denn dann wird das Treffen wieder noch ein bisschen lauter, bunter, stimmungsvoller sein. Darauf ein dreifaches: Rheinische Post - Helau, Prinzentreffen - Helau, nie mehr Aschermittwoch - Helau und Auszugsmarsch. 

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